Gänsekeule mit Rotkohl und Semmelknödeln

Gänsekeule mit Rotkohl und Semmelknödeln
Rezept

Published in: on November 10, 2012 at 7:43 pm  Comments (5)  

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5 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Letzte Woche kauften wir uns einen neuen Bräter, weil bei dem Bräter, den ich vor Ewigkeiten von meiner Mutter übernahm, die ihn zuvor auch schon etliche Jahre in Gebrauch hatte, nun doch an einigen Stellen die Emaille abzuspringen begann.
    Wir gönnten uns einen gusseisernen Bräter von Fissler.
    Ob sich unsere Entscheidung für einen gusseisernen Bräter auf Dauer wirklich als richtig herausstellt, bleibt abzuwarten.
    Im Moment freuen wir uns erstmal darüber, uns einen Topf fürs Leben gekauft zu haben.
    Und am Wochenende gingen wir auf den Markt, um unseren neuen Bräter stilecht mit Gänsekeulen einzuweihen.
    Das war auf jeden Fall eine gute Entscheidung, denn die Gänsekeulen gelangen hervorragend.

  2. Zutaten
    (für 2 Gänsekeulen mit Soße)

    2 Gänsekeulen (á 400g, von freilaufenden Gänsen), Pfeffer, Salz, 1 Apfel, 1 Zwiebel, etwas Erdnussöl (bzw. eigentlich Rapsöl), 1 Becher Wasser, 100ml trockener Rotwein, Zucker

    Vorgehensweise

    Die Gänsekeulen unter fließendem Wasser kurz abspülen, mit Küchenkrepp trocken tupfen und anschließend kräftig mit Pfeffer und Salz würzen.

    Den Backofen auf 140°C vorheizen.

    Den Apfel halbieren und das Kerngehäuse entfernen.
    Die Zwiebel pellen und grob hacken.

    Einen nicht-emaillierten, gusseisernen (Gänse-)Bräter auf dem Herd heiß werden lassen. Das Erdnussöl zugeben und bis zum Rauchpunkt erhitzen. Die Temperaturzufuhr etwas zurücknehmen.

    Die Gänsekeulen mit der Hautseite nach unten neben einander in einen Gänsebräter legen und ein paar Minuten kräftig anbraten. Dann die Gänsekeulen umdrehen und auch noch von dieser Seite einen Moment anbraten.

    Die Gänsekeulen wieder mit der Hautseite nach unten drehen. Auf jede Gänsekeule einen halben Apfel setzen. Die Zwiebelstücke ringsum verteilen. Das Wasser angießen. Den Deckel schließen.

    Den Bräter auf einen Rost auf mittlerer Schiene in den Backofen stellen.

    1 Std. bei 140° C braten lassen.

    Den Bräter aus dem Backofen herausholen, um die Gänsekeulen umzudrehen.

    Den Deckel wieder auflegen und den Bräter wieder auf den Rost auf mittlerer Schiene in den Backofen stellen.

    1 Std. bei 140° C weiter braten lassen.

    Den Deckel abnehmen

    Den Backofen auf 250° C hochdrehen und die Gänsekeulen 1/4 Std. bräunen.

    Den Bräter aus dem Backofen holen.

    Den Backofen ausschalten.

    Die Gänsekeulen heraus heben und in Alufolie eingeschlagen, um sie warm zu halten.

    Den Bräter auf den Herd stellen und den Bratensud aufköcheln lassen. Mit einem Pürierstab die Apfelreste und zerkochten Zwiebeln pürieren. Den Wein zugeben. Mit Pfeffer, Salz und Zucker abschmecken.

    Beilage

    Zu den Gänsekeulen passen Rotkohl (zubereitet wie hier beschrieben) und Semmelknödel (zubereitet wie im folgenden Kommentar beschrieben).

  3. Zutaten
    (für 8 kleine Semmelknödel)

    2 Brötchen (alte), 1/8l Milch, 1 Ei, 20g Butter, 20g Mehl, Paniermehl, Salz

    Vorgehensweise

    Brötchen in ca. 2x2cm große Stücke brechen und in eine Schüssel füllen. Milch, Eier und Salz mit einer Gabel verquirlen und über die Brötchenwürfel gießen. Die Butter zerlassen und zusammen mit dem Mehl zu der Brötchenmasse geben. Alles gut – mittels der Gabel – miteinander vermatschen. Dann nach und nach immer mehr Paniermehl untermengen, bis das Ganze eine angenehm zu Klößen formbare Konsistenz erreicht. Mit angefeuchteten Händen relativ kleine Klöße formen. Diese in kochendes Salzwasser geben und ca. 10 Minuten durchziehen lassen. Dann mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser holen.

  4. Mit Fissler, genau wie mit Gänsekeulen, macht man eigentlich nix falsch. Den können die Urenkel noch benutzen ;-)

    Gruß Tom

  5. Ja, den werden wir wohl ewig haben.
    Um so besser, dass er sich beim ersten Einsatz bewährt hat
    und uns noch immer gefällt. :-)
    Gruß Gourmandise


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