Kuchenbuffet anlässlich meiner Geburtstagsfeier

Mohn-Apfel-Käsetorte
Mandarinen-Schmand-Kuchen
Schoko-Bananen-Kuchen
Beerenkuchen mit Marzipan
Maulwurfskuchen
Rezepte und Danksagungen

Published in: on Februar 23, 2013 at 3:00 pm  Comments (12)  

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12 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Die Feier meines diesjährigen Geburtstages bot mir den willkommenen Anlass endlich eine Reihe von Kuchen zu backen, die ich schon seit längerem ausprobieren wollte. Die Zubereitung machte mir Freude, alle Kuchen gelangen auf Anhieb und meinen Freunden schmeckten sie gut. Was will man mehr…
    Gourmandise

  2. Mohn-Käse-Apfel-Torte

    Das Rezept für diese Torte schickte mir meine Mutter per Mail. Es klang so verlockend, dass ich es in meine Geburtstagskuchenbuffetauswahl aufnahm, obwohl es nicht der ursprünglichen Idee, dieses Mal die Kuchen von anderen Bloggern nachzubacken, die schon lange in meiner To-Do-Liste stehen, entsprach. Ich habe die Entscheidung nicht bereut, denn diese Mohn-Käse-Apfel-Torte ließ sich wirklich unproblematisch zubereiten und kam bei meinen Gästen ausgesprochen gut an. Viele bezeichneten sie als ihren Favouriten.

    Einen herzlichen Dank für diese Empfehlung darum an meine Mutter!

    Gourmandise

    Zutaten
    (für eine 26er Springform)

    3 Äpfel, etwas Butter, 1 Zitrone, 50g Weichweizengrieß, 1 TL (Weinstein-)Backpulver, 4 Eier (Größe M), Salz, 750g Magerquark, 200g Zucker, 1 Pckch Vanillezucher, 250g „Mohnfix“, 3 EL Puderzucker

    Vorgehensweise

    Die Äpfel waschen, von Kerngehäuse und schadhaften Stellen befreien, schälen und in Würfel schneiden.

    Eine 26er Springform mit Butter einfetten.

    Den Backofen auf 175°C vorheizen.

    Erst die Schale der Zitrone mit einem Zestenreißer abreißen, dann die Zitrone auspressen.

    Den Weichweizengrieß mit dem Backpulver vermischen.

    Die Eier trennen.

    Etwas Salz zu dem Eiweiß geben und dieses dann steif schlagen.

    Den Quark mit den Eigelben, dem Zucker, dem Vanillinzucker, der Zitronenschale und dem Zitronensaft in einer Rührschüssel verrühren. Das Grieß-Backpulver-Gemisch unterrühren.

    Etwa 1/3 der Quarkmasse in eine andere Rührschüssel umfüllen. Den Mohnfix einrühren. Ungefähr 1/3 des Eischnee unterheben.

    Die Apfelstücke unter die 2/3 der Quarkmasse heben, die in der ursprünglichen Rührschüssel verblieben sind. Dort auch den restlichen Eischnee unterheben.

    Erst den hellen Quark in die Springform geben und gleichmäßig verteilen. Darauf den dunklen Quark geben und vorsichtig verstreichen.

    60 Minuten bei Heißluft auf der zweiten Schiene von unten backen.

    Dannn den Backofen ausschalten, den Kuchen aber im heißen Backofen belassen.

    Nach einer 1/4 Stunde die Backofentür öffnen.

    Den Kuchen im geöffneten Backofen (am Besten über Nacht) auskühlen lassen.

    Zum Abschluss mit Puderzucker bestreuen.

  3. Mandarinen-Schmand-Kuchen

    Das Rezept für diesen Mandarinen-Schmand-Kuchen entdeckte ich bereits vor einer halben Ewigkeit im Blog Küchenlatein. Seitdem wollte ich diesen Kuchen nachbacken, aber irgendwie kam immer etwas dazwischen. Jetzt habe ich es endlich geschafft. Abweichend von den Angaben bei Küchenlatein habe ich lediglich Weizenmehl statt Dinkelmehl und Vanillesirup statt Vanilleextrakt verwendet, doch ansonsten hielt ich mich an die Vorgaben und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

    Vielen Dank für diese Anregung darum an Ostwestwind!

    Gourmandise

    Zutaten
    (für eine 26er Springform)

    für den Tortenboden:
    200g Weizenmehl (Typ 405), 1 TL Weinstein-Backpulver, 75g Zucker
    100g Butter, 1 Ei (Größe M)
    + etwas Butter und etwas Mehr für die Form

    für den Belag:
    3 Dosen Mandarinen (à 175 g Abtropfgewicht), 70g Weizella (Weizenstärke), 50g Zucker, 2 EL Vanillesirup, 400g Schmand

    Vorgehensweise

    Mandarinen aus der Dose in ein Sieb umschütten, gut abtropfen lassen und dabei den Saft auffangen.

    Eine Springform buttern und ausmehlen.

    Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

    Die Zutaten für den Boden in einer Schüssel mit den Händen zu einem festen Teig verarbeiten. Diesen in die Springform setzen und darin möglichst gleichmäßig verteilen. Dabei auch einen etwa 2 cm hohen Teigrand formen.

    3 EL des Mandarinensaftes in einer kleinen Schale mit der Weizenstärke verrühren. Den restlichen Saft in einer Sauteuse aufkochen, den Zucker darin auflösen und den Vanillesirup zufügen. Die Sauteuse vom Herd nehmen und die angerührte Weizenstärke mit einem Schneebesen einrühren. Diese gallertartige Mischung vorsichtig erneut aufkochen und unter Rühren etwa eine Minute köcheln lassen. Danach den Schmand einrühren.

    Die Sauteuse vom Herd nehmen und die Mandarinen vorsichtig unterheben.

    Die Schmand-Mandarinen-Masse gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen und glatt streichen.

    Die Springform auf ein Rost im unteren Drittel des Backofens stellen
    und bei 180° C (Heißluft) etwa 60 Minuten backen.

    Die letzte Viertelstunde mit Alufolie abdecken.

    Den Kuchen in der Form auf einem Gitterrost erkalten lassen.

  4. Schoko-Bananen-Kuchen

    Dieser Schoko-Bananen-Kuchen, den ich auf den Seiten der Küchenschabe entdeckte, wurde genauso unverschämt schokoladig und herrlich bananig, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Death-by-Chocolate ist nichts dagegen. Auch wenn mir alle Kuchen gut schmeckten, dieser Kuchen war doch mein klarer Favourite dieses Kuchenbuffets.

    Einen herzlichen Dank deshalb für dieses Rezept an die Küchenschabe!

    Gourmandise

    Zutaten
    (für eine 24er Springform)

    200g Zartbitter-Schokolade (70% von Lindt), 200g Butter, 5 EL Weizenmehl (Typ 405), 5 EL Zucker, 4 Eier,1 TL Vanillezucker, 3 große Bananen, Saft einer halben Zitrone
    + Butter zum Fetten der Form

    Vorgehensweise

    Den Backofen auf 175° C vorheizen.

    Die Schokolade zusammen mit der Butter in eine – nicht Induktionsherd geeignete – Edelstahlrührschüssel geben. Auf kleiner Stufe auf dem Induktionsherd unter gelegentlichem Rühren schmelzen. (Alternativ: im Wasserbad schmelzen.)
    Das Mehl zufügen und glatt rühren.

    Die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker mit einem Handrührgerät in einer Rührschüssel zu einer schaumigen Masse schlagen.

    Die Schokoladen-Butter-Mehl-Mischung unterrühren.

    Die Bananen in einer weiteren Rührschüssel mit einer Gabel zerdrücken, den Zitronensaft angießen und mit dem Bananenbrei vermischen.

    Den Boden der Springform mit Backpapier auskleiden und die Wand gründlich einbuttern.

    Etwas mehr als die Hälfte der Schokomasse in die Springform geben und glatt streichen. Den Bananenbrei möglichst gleichmäßig drauf verteilen. Die restliche Schokomasse drüber gießen, so dass nirgends mehr Banane zu sehen ist.

    Die Springform auf den auf die mittlere Schiene eingeschobenen Rost stellen und 30 Minuten backen lassen.

    Aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen.

    Mit Puderzucker bestäubt servieren.

  5. Beerenkuchen mit Marzipan

    Den ‚Johannisbeerkuchen mit Marzipan‘, der von Melanie und Sönke in ihrem Vollwert-Blog vorgestellt wird, will ich schon seit dem letzten Sommer nachbacken, aber nie hatte ich Johannisbeeren im Hause und auch in den Tiefkühltheken der Supermärkte scheint es keine zu geben. Bei der Planung meines Geburtstagskuchenbuffets habe ich mich nun aber entschlossen, dieses Rezept nicht wieder zu verschieben, sondern stattdessen einfach auszuprobieren, ob man es nicht auch mit einer Tiefkühlpackung Beerenobst (ungesüßt) zubereiten kann. Ergebnis: Man kann. Der Kontrast zwischen den säuerlichen Beeren und dem süßen Marzipan gefiel zwar nicht all meinen Gästen, aber einige lobten diesen ganz besonders und mir schmeckte es auch ausgezeichnet.

    Auch wenn meine Version nicht mehr ganz vollwertig ist – sondern zum Teil auf das Rezept von Sönkes Mutter zurück griff – geht ein herzlicher Dank für diese Anregung an Sönke und Melanie

    Gourmandise

    Zutaten
    (für eine 26er Springform)

    für den Boden:
    250g Weizenmehl (Typ 405), 35g Honig, 1 Prise Salz, 125g Butter,
    1 Ei (Größe M)
    + Butter zum Fetten der Form

    für die Marzipanschicht:
    100g Mandeln (fein gemahlen), 75g (flüssiger) Waldhonig

    für den Belag:
    3 Eiweiß, 50g (flüssiger) Waldhonig, 100g Mandeln (fein gemahlen),
    300g Beerenmischung (ungesüßt, TK)

    Vorgehensweise

    Die Beerenmischung auftauen lassen.

    Den Backofen auf 180°C vorheizen.

    Die Zutaten für den Teig in einer großen Schüssel mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in einen Gefrierbeutel geben, diesen zudrehen und für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

    Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und die Ränder mit Butter einfetten.

    2/3 des Teiges gleichmäßig auf dem Boden verteilen.

    Die restlichen 1/3 des Teiges zu einem ca. 2,5 bis 3 cm hohen Rand formen. (Diesen Rand ruhig aus kleinen Teigstücken zusammensetzen, die man mit den Fingern am Rand der Springform festdrückt.)

    Den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen, damit dieser sich beim Vorbacken nicht wölbt.

    Den Boden bei 180°C Ober-/Unterhitze 15 Minuten vorbacken.

    Den Boden vollständig abkühlen lassen.

    Den Backofen wieder auf 180°C vorheizen.

    Die Beeren in ein Sieb geben und abtropfen lassen.

    Für die Marzipanschicht nun 100g fein gemahlene Mandeln zusammen mit 75g flüssigem Waldhonig in eine kleine Schüssel geben und zügig zu einer Masse verkneten.

    Die Honig-Mandel-Masse mit feuchten Händen gleichmäßig auf dem Kuchenboden verteilen, sodass eine dünne Schicht den gesamten Boden abdeckt.

    Die drei Eiweiße mit 50 g Honig steif schlagen. Die restlichen gemahlenen Mandeln vorsichtig unter den Eischnee heben. Anschließend die Johannisbeeren vorsichtig darunter heben.

    Die Eischnee-Mandel-Johannisbeer-Masse auf dem mit Marzipan belegten Boden gleichmäßig verteilen.

    Den Kuchen bei 180° C Ober-/Unterhitze für 45 Minuten backen. Dabei nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken, damit der Guss nicht zu dunkel wird.

    In der Form auskühlen lassen.

    • Uns läuft das Wasser im Mund zusammen. Der Kuchen sieht, bis auf die Früchte, wie das uns bekannte Original aus :-).

      • Hallo Melanie, hallo Sönke,

        freue mich, dass Ihr Euren Kuchen wiedererkannt habt. :-)

        Der Kuchen war – wie schon oben beschrieben – bereits am ersten Tag ganz nach meinem Geschmack. Am dritten Tag fanden Dirk und ich ihn allerdings noch besser. Da waren sich der Marzipangeschmack und das Beerenaroma irgendwie näher gekommen und der Gesamteindruck wirkte runder.

        Bei dem Beerenkuchen handelt es sich also um einen Kuchen, der gewinnt, wenn man ihn durchziehen lässt.

        Er ist also insbesondere gut geeignet, wenn man schon ein paar Tage vorher weiß, dass Besuch kommen wird, man aber kurz vor dem Besuch keine Zeit mehr zum Backen hat.

        Solche Kuchenrezepte braucht man auch unbedingt.

        Gourmandise

  6. Maulwurfskuchen

    Als ich den Maulwurf-Kuchen bei ‚Man kann’s essen!‘ entdeckte, kamen mir sogleich jede Menge Jugenderinnerungen in den Sinn, backte ich diesen Kuchen in meinen Teenie-Jahren doch regelmäßig für Freundinnen. Seitdem geriet er irgendwie in Vergessenheit. Allerhöchste Zeit also, ihn mal wieder zu zubereiten. Bei meiner Geburtstagsfeier stellte sich dann heraus, dass nicht hur ich ihn von früher kannte…

    Einen herzlichen Dank für diese Erinnerung darum an Weinnase

    Gourmandise

    Zutaten
    (für eine 26er Springform)

    für den Teig:
    100g Zartbitter-Schokolade (70% von Lindt), 200g Butter, 250g Zucker, 1 Pckch Vanillezucker, 6 Eier, 100g Mehl (Type 405), 1/2 Pckch (Weinstein-)Backpulver, 100 g gemahlene Haselnüsse
    + etwas Butter zum Fetten der Form

    für die Füllung:
    1 EL Kakaopulver, 300ml Sahne

    Vorgehensweise

    Den Backofen auf 180°C vorheizen.

    Die Schokolade in einem elektrischen Zerkleinerer fein hacken.

    Die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker und den Eiern schaumig rühren.

    Die feingehackte Schokolade, mit dem Mehl, dem Backpulver und den Haselnüsse gut vermischen.

    Alles zusammen zu einem Teig verrühren.

    Die Masse in eine gefettete Springform geben und bei 180 °C auf der zweiten Schiene von unten ca. eine Stunde backen.

    Die Springform aus dem Ofen nehmen und den Teig in der Springform abkühlen lassen.

    Dann mit einem Esslöffel den Boden von oben vorsichtig aushöhlen, dabei ca. je 2 cm Rand und Boden stehen lassen.

    Den herausgekratzten Teig in eine Schüssel geben. Mit einem Esslöffel alle größeren Stücke zerkrümeln und das Kakaopulver unterrühren.

    Die Sahne steif schlagen.

    Die Sahne vorsichtig unter die Kuchenkrümel heben und mit dieser Mischung sodann die ‚Grube‘ im Boden füllen.

    Dabei kann ruhig ein kleiner Maulwurfshügel entstehen.

  7. Alles Gute nachträglich!
    Und dieses Buffet gibt mal wieder einige Anregungen….

  8. Deine Kuchen waren wirklich lecker! Vor allem dieses Mandarinenteil….miam. :-)

  9. Du hast nicht tatsächlich 5 (FÜNF) Kuchen gebacken? Haha, das nenn ich mal Tatendrang ;-) Sehen alle super lecker aus. Besonders der Schoko-Bananen-Kuchen, den muss ich einfach nach backen :-)

    Und ja, alles gute nachträglich :-)

    Gruß Tom

  10. @Susanne Fischer:

    Vielen Dank für die guten Wünsche.
    Ich kann wirklich alle Kuchen zum Nachbacken empfehlen.

    @Alpacafood:

    Freue mich, dass Dir die Kuchen geschmeckt haben, Die beiden letzten Stücke Mandarinen-Schmand-Kuchen wurden von Dirk und mir übrigens gerade als Nachtisch verputzt. Die waren immer noch lecker.

    @Tom:

    5 Torten erschien mir nicht zu viel. Wir hatten immerhin 16 erwachsene Gäste und 3 Kinder eingeladen. Da blieb gerade genug übrig, dass ich meinen Kollegen heute ein paar Stücke mitbringen konnte. :-)

    Der Schoko-Bananen-Kuchen ist wahrlich unverschämt. Ich könnte mir schon vorstellen, dass der was für Dich wäre…

    Gourmandise


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