Luxemburger Traubenkuchen

Luxemburger Traubenkuchen
Luxemburger Traubenkuchen
Rezept

Published in: on November 17, 2013 at 3:49 pm  Comments (5)  

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5 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Als ich Ulrikes Beitrag zum letzten Quartal von Shermins unstillbaren bibliophil-kulinarischen Dauerevent entdeckte, reagierte ich darauf so:

    1.
    Ich folgte dem Link zu Küchenlatein und las den zugehörigen Blog-Beitrag „Letzeburger Drauwentoart – Luxemburger Traubenkuchen„.

    2.
    Dabei nahm ich positiv überrascht zur Kenntnis, dass es einen neuen kulinarischen Krimi von Tom Hillenbrand gibt, und setzte diesen umgehend auf meine Weihnachtswunschliste.

    3.
    Eine Stunde später rief ich Freunde an, um zu fragen, ob wir am kommenden Sonntag mit Kuchen zum Kaffee vorbei kommen könnten, ich hätte ein vielversprechend klingendes Rezept entdeckt, welches ich gern ausprobieren würde.

    zu 1.
    möchte ich ergänzen, dass ich den Artikel gern las.

    zu 2.
    kann ich noch nicht sagen, ob sich mein Wunsch erfüllt.

    zu 3.
    will ich berichten, dass unsere Freunde sich neuen Rezepten gegenüber eigentlich immer erfreulich offen zeigen und es sich glücklicher Weise an dem Tag auch noch einrichten konnten, sodass ich nun mitteilen kann, dass dieser Kuchen sich unproblematisch zubereiten lässt und uns allen hervorragend schmeckte.

    Einen herzlicher Dank geht darum an Ulrike von „Küchenlatein“ für Buchtipp und Rezept
    sowie an Shermin von „Der magische Kessel“ für die Einrichtung des unstillbaren bibliophil-kulinarischen Dauerevents, welches mich auf den Beitrag bei Küchenlatein aufmerksam machte.

    Gourmandise

  2. Von dem von Ulrike angegebenen Rezept wich ich in drei Punkten ab:

    1. gab es in unserem Haushalt ein Missverständnis, wieviele der gekauften Trauben für den Kuchen benötigt würden und wieviele zum Essen freigegeben wären, so dass 500g Trauben ausreichen mussten.
    (Was nach einhelliger Meinung aber auch der Fall war.)

    2. erschien mir – das ich Trockenhefe verwendete – das Anrühren eines Vorteiges als unnötiger Heckmeck, ebenso sparte ich mir den Stretch’N Fold-Cyclus.
    (Beides war offensichtlich in der Tat nicht zwingend erforderlich.)

    3. kam mir seltsam vor, dass kein Zucker in den Belag sollte, sodass ich mir erlaubte, dies als Copy&Paste Fehler zu interpretieren und einfach für den Belag dieselbe Menge Zucker wie in den Teig zu verwenden.
    (Das schmeckt gut.)

    Hier also mein Rezept:

    Zutaten

    für den Teig
    250g Weizenmehl (Type 405) + ggf. noch etwas mehr, 1/2 Paket Trockenhefe (ca. 4g), 50g Zucker, 1 Prise Salz, 50g Butter, 125 ml Milch, 1 Ei (Größe M)

    für den Belag
    500g helle Trauben (kernlos), 200g Joghurt (10% Fett), 50g Zucker, 2 Eier (Größe M)

    Vorgehensweise

    Die Trockenhefe mit dem Mehl und dem Zucker in eine Rührschüssel geben und gründlich miteinander vermischen.

    Die Butter zerlassen. (Ich mache das bei reduzierter Wattzahl in der Mikrowelle, wobei man allerdings aufpassen sollte, dass die Butter nicht zu heiß wird und verspritzt!) Anschließend etwas abkühlen lassen, da man weder direkt die Eier garen noch die Hefe zu sehr erschrecken will.

    Die Milch auf Handwärme bringen. (Ich mache das ebenfalls bei reduzierter Wattzahl in der Mikrowelle, wobei man aufpassen sollte, dass die Milch nicht zu heiß wird und überkocht!)

    Das Ei zusammen mit der handwarmen Milch und der nicht mehr zu heißen Butter zu den trockenen Substanzen in der Rührschüssel geben und mit den Knethaken des elektrischen Handrührgerätes (bzw. wenn man hat: der Küchenmaschine) miteinander zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Am Ende noch ein paar zusätzliche Minuten mit den Knethaken durchkneten lassen, um Luft in den Teig hineinzubringen.

    Sollte der Teig zu klebrig wirken, noch etwas zusätzliches Mehl zugeben und einkneten. Der Teig sollte einerseits nicht zu fest werden, sich andererseits aber gut von Knethaken und Schüsselrändern lösen lassen.

    Die Schüssel dann mit einem sauberen Küchenhandtuch abdecken, an einen angenehm warmen Ort stellen und ca. 30 Minuten gehen lassen.

    Den aufgegangenen Teig nochmals mit den Knethaken ein paar Minuten durchkneten.

    Die Schüssel danach wieder mit dem Küchenhandtuch abdecken, an den angenehm warmen Ort stellen und weitere ca. 30 Minuten gehen lassen.

    In der Zwischenzeit die Trauben waschen und von Stielen befreien
    und den Boden einer Tarteform von 26 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.

    Den Hefeteig in die Tarteform setzen und dann so verteilen, dass der Boden gleichmäßig bedeckt ist und am Rand ein kleiner Rand hochgedrückt ist. Nun die Tarteform mit dem Küchenhandtuch abdecken und den Teig darin noch ca. 15 Minuten gehen lassen.

    Währenddessen schon den Backofen auf 180°C vorheizen.

    Die Trauben gleichmäßig in einer Schicht auf dem Teig verteilen. (Bei mir lieben so nur 2 Trauben über, die ich naschen konnte.)

    Die Tarteform unabgedeckt auf den in die mittlere Schiene geschobenen Rost stellen und 10 Minuten bei 180°C (Umluft) backen.

    Währenddessen in der Rührschüssel mit den Quirlen des elektrischen Handrührgerätes (bzw. wenn man hat: der Küchenmaschine) den Joghurt mit dem für den Belag vorgesehenen Zucker sowie den für den Belag vorgesehenen Eiern verrühren.

    Die Tarteform aus dem Backofen holen. Die angerührte Creme gleichmäßig über die Trauben verteilen.

    Die Tarteform wieder zurück in den Backofen stellen und weitere 30 Minuten bei 180°C (Umluft) backen. (Bei unserem Ofen ist angeraten, nach etwa der Hälfte der Zeit die Form einmal zu drehen.)

    Den Kuchen in der Form auf einem Gitterrost stehend abkühlen lassen.

    Notiz

    Ob der Kuchen noch am folgenden Tag schmecken würde, können wir leider nicht beurteilen, da wir ihn ratzfatz komplett aufgegessen hatten. Am selben Tag schmeckte er auf jeden Fall großartig.

  3. In der Tat habe ich den Zucker unterschlagen ;-) Unsere Weintrauben waren sehr süß, also kein Wunder. Freut mich, dass es mundete

  4. Mh.. der sieht wirklich köstlich aus. :)

  5. Endlich ist wieder Herbst und damit Zeit der Weintraubenlese, sodass ich passend fand, für einen Besuch bei Freunden den Luxemburger Traubenkuchen zuzubereiten:
    https://gourmandise.wordpress.com/2014/10/19/luxemburger-traubenkuchen-2/


    Wink mit dem Zaunpfahl am Rande:
    Den Roman „Letzte Ernte“ bekam ich übrigens immer noch nicht geschenkt…


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