Birnen-​Kürbis-​Kartoffel-​Auflauf (nach Art von Lotta mit Speck und Käse)

Birnen-​Kürbis-​Kartoffel-​Auflauf mit Speck und Käse
Rezept

Published in: on Dezember 2, 2013 at 8:15 pm  Comments (4)  

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4 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Da wir noch ein Stück Hokkaido-Kürbis im Kühlschrank hatten, das allmählich verwendet werden sollte, damit es nicht doch noch im Bio-Müll landen müsste, machte ich mich in den Food-Blogs, die ich regelmägig lese (siehe meine Blogroll rechts) auf die Suche nach einem Rezept bei dem ein Kürbisrest verwertet werden kann und wurde bei Lotta fündig.
    Da Gargantua dazu schrieb „Kann man übrigens auch machen, wenn man keinen Birnbaum im Garten hat, geht schnell und ist richtig lecker.“, ging ich in der Mittagspause Birnen und Käse besorgen, um den Auflauf nach der Arbeit zuzubereiten.

    Folgend die Beschreibung, wie ich dabei vorging, denn wie immer habe ich mich nicht 1:1 an die Vorgaben gehalten, blieb aber m.E. noch nah genug dran, um Gargantua eine Rückmeldung zu seinem Rezept geben zu können.

    Zutaten für zwei kleine Auflaufformen
    (d.h. für 2 Personen)

    6 mittelgrosse Kartoffeln (vorwiegend festkochend), 1/6 Hokkaido, 2 Birnen (Abate Fetel), 60 g gewürfelter Schinkenspeck, 2 EL Butter, 1 Ei (Größe L), 200 ml Cremé fraîche, Pfeffer, Salz, 1/4 Muskatnuss, 120 g Cheddar

    Vorgehensweise

    Die Kartoffeln waschen und mit etwas Wasser in einen Topf geben. Das Wasser recht kräftig salzen. Mit aufgelegtem Deckel aufkochen und dann etwa 30 Minuten köcheln lassen.

    In dieser Zeit kann man schon den Hokkaido von den Kernen befreien und den Kürbis dann in etwa 5mm dicke Schnitze schneiden. [Ich schälte diese, muss man aber angeblich nicht…]

    Außerdem kann man die Birnen waschen, vierteln von Stiel, Blüte und Kerngehäuse befreien und ebenfalls in etwas 5mm dicke Schnitze schneiden. [Da man nur ungefähr soviele Schnitze braucht, wie man Schnitze vom Kürbis hat, kann man dabei auch ruhig schon den ein oder anderen Birnenschnitz naschen. ;-) ]

    Die Zeit sollte eigentlich auch noch bequem dazu reichen, die beiden Auflaufformen mit jeweils der Hälfte der Butter einzufetten.

    Den Backofen auf 180°C vorheizen.

    Die vorgekochten Kartoffeln pellen und in etwa 5mm dicke Scheiben schneiden.

    Die Kartoffelscheiben, Birnenschnitze und Kürbisschnitze in dieser Reihenfolge nebeneinander aufrecht in die Formen stellen. [Übrig bleibende Kürbisschnitze noch irgendwo dazwischen drängen, übrig bleibende Kartoffeln und Birnen aufessen.]

    Die Speckwürfel obenauf verteilen.

    Das Ei zusammen mit der Cremé fraîche, etwas Salz und etwas Pfeffer in eine kleine Schüssel geben, die Muskatnuss darüber reiben und alles gründlich miteinander mit einem kleinen Schneebesen verrühren.

    Jeweils etwa die Hälfte der Soße über jede der beiden Auflaufformen gießen.

    Die beiden Auflaufformen dann (unabgedeckt) auf ein Rost stellen, welches in die mittlere Schiene des Backofens geschoben wurde,
    und zunächst 10 Minuten bei 180°C (Umluft) backen.

    Derweil den Cheddar in recht dünne Scheiben schneiden.

    Das Rost mit den Auflaufformen nach vorne ziehen
    und zügig beide Aufläufe mit je etwa der Hälfte des Cheddar belegen.

    Den Rost wieder zurück in den Backofen schieben und weiter 10 Minuten backen.

    Den Auflauf direkt servieren.

    Anmerkung

    Die Kombination Birne, Kürbis, Kartoffeln schmeckte uns ausgezeichnet. Der Cheddar passte wunderbar und auch auf den Speck hätten wir in diesem Fall nicht verzichten wollen, da er eine zusätzliche, würzige Note einbrachte. Beim nächsten Mal würde ich darum dieselben Zutaten verwenden. Allerdings waren die Kürbisschnitze für mich noch zu fest. Ich ziehe darum in Erwägung, den Auflauf zunächst 20 Minuten zu backen, dann den Käse aufzulegen und dann nochmals 10 Minuten zu backen.

  2. Das sieht doch richtig gut aus. Und geschmeckt hat es auch!
    Wenn dir die Kürbisschnitze nicht durch genug waren, schneide sie doch wesentlich dünner.
    VG Gargantua

  3. 20 Minuten finde ich für Hokkaido-Kürbis auch zu wenig. Ich hatte das Problem letztens bei diesem Gnocchi-Kürbis-Auflauf (http://www.digilotta.de/2013/11/25/tomatiger-gnocchi-kuerbis-auflauf-mit-bueffelmozzarella/). 30 Minuten passen. Dan ist der Kürbis genau richtig (auch wenn man ihn nicht geschält hat – was ich übrigens bei Hokkaido nie mache ;-))

  4. Hallo Gargantua, hallo Jürgen,
    vielen Dank für Eure Reaktionen. Wahrscheinlich würden beide Lösungsvorschläge – Kürbisschnitze schmaler schneiden sowie Garzeit verlängern – helfen. Da ich es hübscher finde, wenn alle Schnitzer gleich dick sind, werde ich es beim nächsten Mal aber mit der verlängerten Garzeit ausprobieren.
    Gourmandise

    PS:
    „Tomatiger Gnocchi Kürbisauflauf mit Büffelmozzarella“ klingt auch vielversprechend.


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