Steirisches Kürbisgulasch nach Christian Wrenkhs Rezept mit gebratener Polenta

Steirisches Kürbisgulasch nach Christian Wrenkhs Rezept mit gebratener Polenta
Rezept

Vegetarische Weltreise - Österreich

Werbeanzeigen
Published in: on Januar 30, 2014 at 7:06 pm  Comments (6)  

The URI to TrackBack this entry is: https://gourmandise.wordpress.com/2014/01/30/steirisches-kurbisgulasch-nach-christian-wrenkhs-rezept-mit-gebratener-polenta/trackback/

RSS feed for comments on this post.

6 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Als ich sah, dass bei der von Tomateninsel.de veranstalteten Vegetarischen Weltreise als nächstes Land Österreich ausgewählt wurde, freute ich mich, bot dies doch einen willkommenen Anlass recht bald schon wieder das Steirische Kürbisgulasch zuzubereiten, welches ich erstmalig im September 2013 ausprobierte (Link) und welches uns ausgesprochen gut schmeckte.

    Dann dauerte es – wie üblich – einige Zeit, bis ich mich aufraffte, das Gericht auch wirklich zu kochen, wobei – wie ebenfalls üblich – die gesetzte Deadline für die Einreichung von Beiträgen half.
    Und dann kam der Schreck, als ich entdeckte, dass ich damals irgendwie darüber hinweg kam, das Rezept zu posten.
    Glücklicherweise war ich – soweit ich mich erinnerte – in diesem Fall nicht so weit vom Originalrezept abgewichen, welches ich dem von der Stiftung Warentest herausgegebenen Kochbuch „SEHR GUT VEGETARISCH KOCHEN. Christian Wrenkhs Gourmet-Rezepte“ entnahm. So dass ich mich jetzt dort wieder neu inspirieren lassen konnte.

    Vor dem Einkauf erinnerte ich mich bereits daran, dass es damals locker für zwei Personen für zwei Tage reichte, sodass ich dieses Mal gleich die Hälfte einplante, und dass ich schon beim ersten Mal grüne Paprika unpassend fand. Erst beim Kochen fiel mir auf, dass ich damals statt eines ganzen Kürbis mit 1,3 kg (wie im Rezept von Christian Wrenkh vorgesehen) einen ganzen Kürbis mit etwa 1,7 kg verwendete, mein aufgetautes Päckchen mit 400g (immerhin bereits küchenfertig vorbereite) Kürbiswürfeln also kaum der Hälfte der damaligen Kürbismenge entsprach. Und beim Essen fiel mir dann auch wieder ein, dass ich im September statt des edelsüßen Paprikapulvers lieber das rosenscharfe verwendete, weil dieses mehr Würze mitbringt. Es schmeckte auch in der aktuellen Version lecker.
    Etwas besser war aber meines Erachtens die Version im September.

    Im folgenden Kommentar werde ich darum beschreiben, wie ich dieses Mal vorging und in eckigen Klammern ergänzen, was im September anders war.

    Gourmandise

  2. Rezept für das Steirische Kürbisgulasch

    Zutaten

    400g tiefgefrorener, bereits geputzter und in Würfel geschnittener Riesenkürbis [besser: etwa doppelt soviel], 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 rote Paprikaschote, 4 EL Sonnenblumenöl, 4 TL edelsüßes Paprikapulver [besser: 4 TL rosenscharfes Paprikapulver], Salz, 1 TL Kümmel, 1 TL gerebelter Majoran, 1 TL gemahlene Liebstöckelblätter, 1 Lorbeerblatt, 1 Schuss Weißweinessig, 2 EL Butter, 1 EL Mehl

    Vorgehensweise

    Die Riesenkürbiswürfel in einem Sieb auftauen lassen.

    Die Zwiebel pellen und recht fein würfeln.
    Die Knoblauchzehe abziehen und in eine Knoblauchpresse legen.
    Die Paprika vierteln, von Strunk, Kernen sowie Rippen befreien und dann in kleine Würfel schneiden.

    In einem Topf das Öl erhitzen. Darin zunächst die Zwiebeln glasig dünsten, dann das Paprikapulver zufügen und kurz mit anbraten, dann auch die Paprikawürfel zugeben sowie den Knoblauch dazu pressen. Unter Rühren noch etwa 5 Minuten weiter anbraten. 50ml Wasser angießen, recht kräftig salzen und Kümmel, Liebstöckel sowie Majoran einrühren und das Lorbeerblatt hinzustecken. 10 Minuten köcheln lassen.

    Den Kürbis zusammen mit dem Weißweinessig zufügen. Umrühren. Alles zusammen heiß werden lassen.

    Derweil in einem kleinen Topf die Butter zerlassen, das Mehl darin einrühren und solange anbraten bis es ganz leicht Farbe anzunehmen beginnt.

    Diese Einbrenne bei dem Gulasch unterrühren.
    Noch etwa 5 Minuten köcheln lassen.

    Heiß servieren.

    [Edit 29.9.2016: Auf Anregung eines Kommentators in der dritten Zeile von unten „Dies Gemisch“ durch „Diese Einbrenne“ ersetzt.]

  3. Rezept für die Gebratene Polenta

    Zutaten

    500ml Wasser, 1/2 TL Salz, 100g Maisgrieß, 4 EL Butter

    Vorgehensweise

    Das Wasser in einer Sauteuse aufkochen. Salzen. Die Temperaturzufuhr soweit reduzieren, dass das Wasser nur noch leicht simmert.

    Während man mit einem Schneebesen gleichmäßig und stets in eine Richtung rührt, den Maisgries langsam einrieseln lassen. Weitere 5 Minuten rühren. Dann den Deckel auflegen und bei minimaler Hitzezufuhr 25 Minuten durchziehen lassen.

    Derweil eine emaillierte Pfanne (mit etwa 20cm Durchmesser am Boden) gründlich mit etwa der Hälfte der Butter einfetten.

    Die Maisgrießmasse gleichmäßig darin verteilen.

    Abkühlen lassen.

    [Man kann nun entweder nach etwas 1 Stunde, am Abend oder am nächsten Tag fortfahren…]

    Die Pfanne auf den Herd stellen.
    Erst langsam erhitzen, dann richtig anbraten.

    Wenn es einem gelingt, erst von der einen Seite und nach mutigem Wenden und Zufügen der restlichen Butter auf der anderen Seite anbraten.

    [Wenn die Polenta, wie bei mir, beim Wenden zerbricht einfach dennoch die restliche Butter zufügen und unter Rühren die Stücke weiterbraten.]

    Heiß als Beilage servieren.

    Notiz für das nächste Mal

    Vielleicht wäre die Polenta noch besser, wenn man sie länger/kräftiger anbrät.
    Aber so wie ich sie dieses Mal zubereitete, war sie als Beilage schon sehr gut geeignet.

  4. Danke, dass du mich mit diesem Rezept auf meiner vegetarischen Weltreise begleitest.

  5. Also, Kochkünst würde ich das nicht nennen.1.) Kürbis, gefroren, ein Wahnsinn, der Geschmack ist weg.
    2.) Die Flüssigkeit, immer weniger, Kürbis hat selber genug.
    3.)Heißt das Einbrenn machen und ist kein Gemisch. Usw. ein Hobbykoch, der Friedrich.

    • Ich nenne das ja auch gar nicht „Kochkunst“,
      sondern lasse lediglich Interessierte daran teilhaben,
      wie ich uns etwas Leckeres zubereitete.
      Konstruktive Anregungen nehme ich gern entgegen.
      Mit kulinarischen Grüßen
      Gourmandise


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: