Pad Thai

Pad Thai
Rezept

Vegetarische Weltreise - Thailand

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3 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Bereits am ersten Tag dieses Monats kündigte ich voller Enthusiamus bei der von Melli im Blog Tomateninsel ausgerichteten Vegetarischen Weltreise an, dass ich mich mit dem Gericht Pad Thai am aktuellen Thema Thailand beteiligen würde – und nun bin ich froh, dass ich immerhin schaffte, es am letzten Tag dieses Monat zuzubereiten.

    Zwar hatte ich gleich am ersten Wochenende des Jahres das Rezept in dem Kochbuch „Vegetarisch! Das Goldene von GU“ herausgesucht, doch seitdem hatte ich es irgendwie nicht geschafft, mal eine Mittagspause dafür zu nutzen, den ASIA-Shop aufzusuchen, um die benötigten Zutaten zu erwerben. Da ich aber unbedingt auch dieses Mal bei der Vegetarischen Weltreise dabei sein sollte, machte ich heute auf dem Heimweg vom Einkaufsbummel einen kleinen Schlenker dorthin und bekam bis auf das im Rezept vorgesehene „Tamarinden-Mus“, statt dessen ich „Tamarinden-Paste“ erwarb, und den frischen Sojasprossen, die ich durch Sojasprossen aus dem Glas ersetzte, alles.

    Das Kochen bereitete mir anschließend sehr viel Freude
    und das Endergebnis schmeckte uns auch sehr gut.

    Alle, die es nachkochen wollen, seien aber vorweg gewarnt,
    dass ich auch dieses Mal – wie sonst – genau beschreibe, wie ich beim Kochen vorging, was dieses Mal aber nicht zur 1:1 Nachahmung zu empfehlen ist, weil ich zwischenzeitlich einen Stand erreichte, bei dem zu entscheiden galt, wie man dieses Gericht noch retten kann.
    Dass die Rettung gelang, habe ich mit meinem Lob des Endergebnisses ja schon verraten.
    Man kann also durchaus auch so vorgehen, wie ich es heute tat.
    Ich werde am Ende dennoch eine Überlegung anschließen, wie man vielleicht beim nächsten Mal das Problem vermeiden kann.
    Also bitte, das folgende Rezept am Besten einmal komplett lesen
    bevor man ihm von vorn nach hinten folgt.

    Zutaten

    100g thailändische Reisnudeln, 500ml Wasser + 500ml Wasser, 10g Tamarind Paste, 2 EL Zucker, 4 EL Dunkle Soyasauce, 4 TL Reisessig, 1/2 TL thailändisches Ground Chili, 100g fester Tofu, 2 Knoblauchzehen, 6 frische Thai Lauchzwiebeln, 50g Sojabohnensprossen (aus dem Glas), 6 EL Erdnussöl, 2 Eier (Größe M)

    Vorgehensweise

    Wie im Rezept vorgesehen – obwohl ich mich wunderte, aber da ich mit dem Kochbuch bislang nur gute Erfahrungen machte, diesem vertrauend – gab ich die Reisnudeln in eine Schale, schüttete 500ml kaltes Wasser darüber und ließ die Reisnudeln darin 1 Stunde einweichen.

    Derweil verrührte ich die Tamarind Paste, den Zucker, die Dunkle Soyasauce, den Reisessig und das thailändische Ground Chili zu einer Würzsauce. Außerdem schälte ich den Knoblauch und hackte diesen möglichst fein, schnitt den Tofu in mundgerechte Würfel sowie putzte die Thai Lauchzwiebeln, trennte weißen und grünen Bereich und schnitt beide Abschnitte in knapp 3 cm lange Stücke.

    Als die Stunde fast um war, stellte ich den Wok auf den Herd, erhitzte darin 2 EL Erdnussöl und briet dann den Knoblauch darin nur solange an, bis dieser zu bräunen beginnt. Nun schnell die Reisnudeln im Einweichwasser erfasst, heraus genommen und tropfnass in den Wok gegeben. Pfannenrührend einen Moment mitgebraten. Dann die Würzsauce zugefügt und weiter rührend solange weiter gebraten bis die Würzsauce vollständig aufgesogen war. Die Nudeln habe ich bevor etwas anbrennen konnte sogleich aus dem Wok in eine Schüssel umgefüllt und bis zur späteren Verwendung beiseite gestellt.

    Dann gab ich in den Wok – ohne ihn zwischenzeitlich zu säubern – weitere 2 EL Erdnussöl, erhitzte dieses und briet die Tofuwürfel darin etwa 2 Minuten kräftig an. Daraufhin gab ich die weißen Lauchzwiebelstücke zu und briet diese etwa 1 Minute mit. Das Tofuwürfel-Lauchzwiebel-Durcheinander gab ich in eine weitere Schüssel und stellte auch dieses bis zur späteren Verwendung beiseite.

    Nun die verbleibenden 2 EL Erdnussöl in den Wok gegeben, erhitzt und die Eier hineingeschlagen, um diese unter Rühren stocken zu lassen. Schnell die Sojabohnensprossen und die grünen Lauchzwiebelstücke zufügen…

    …und laut Rezept sollten dann eigentlich nur noch die Tofustücke und die Reisnudeln untergehoben und einen Moment wieder mit erwärmt werden, bevor man es dann sofort, also mit noch nahezu rohen Lauchzwiebelstücken, auf zwei Schalen verteilt und serviert.

    Beim Umfüllen der Reisnudeln aus der Schüssel in den Wok merkte ich jedoch – leider erst jetzt, aber immerhin vor dem Servieren – dass die Nudeln noch viel zu hart waren. So hätte man sie niemals essen mögen.

    Kurz in Panik verfallen, dann den Wok vom Herd genommen und einen breiteren Topf aus dem Schrank geholt, darin 125ml Wasser zum Kochen gebracht und in das kochende Wasser die mit der leckeren Würzsauce vollgesogenen, aber ansonsten harten Nudeln gegeben und unter beständigem Rühren solange bei hoher Temperaturzufuhr, damit auch Wasser verdunstet, gekocht, bis nahezu alle Flüssigkeit aufgebraucht ist, dann erst wieder 125ml Wasser zugegeben, und wie soeben verfahren bis die Nudeln nach insgesamt 500ml Wasser endlich eine angenehme Konsistenz erreicht hatten.

    Die nun weichen und heißen, aber glücklicher Weise auch immer noch würzigen Nudeln zu den restlichen Zutaten im Wok geben und Alles gut durchheben.

    Direkt servieren und genießen.

    Trotz des zwischenzeitlichen Schrecks schmeckte uns mein Pad Thai sehr gut. Es hat eine tolle Schärfe. Wir wollen es darum auf jeden Fall bald wieder essen.

    Überlegung für das nächste Mal

    Statt die Reisnudeln 1 Stunde in kaltem Wasser einzuweichen,
    lieber wie auf der Nudelpackung beschrieben, 5 Minuten in kochendem Wasser garen, in ein Sieb abgießen und dann so zu dem anbratenen Knoblauch in den Wok geben.

    Das dürfte besser funktionieren
    und zudem zu einer deutlich schnelleren Zubereitung führen.

  2. Schön, dass du es noch retten konntest. Egal, ob über Umwege oder sofort perfekt zubereitet, das Gericht klingt sehr lecker! :-)
    LG Melli

  3. Hallo Melli,
    wie schön, dass Du so schnell und dann auch noch so verständnisvoll reagierst. :-)
    Der ‚Sugar Cane Juice‘, den wir als Getränk dazu tranken, ist – soweit ich das Etikett verstanden habe – übrigens auch vegetarisch. Mein Mann lästerte zwar, dass man Zuckerwasser preiswerter selbst anrühren kann, doch ich fand es zum Pad Thai passend und angenehm die Schärfe des Essens mildernd.
    Ich würde das nächste Mal darum wieder zwei Dosen davon im ASIA Shop kaufen.
    Es sei denn, dass ich mich dann traue, die dort ebenfalls angebotene Tamarinden-Limonade auszuprobieren. Hast Du die schon mal getrunken?
    Mit kulinarischen Grüßen
    Gourmandise


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