Rys und Pohr = Schweizer Risotto

Rys und Pohr = Schweizer Risotto


Vegetarische Weltreise - Schweiz

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Published in: on Februar 16, 2015 at 6:50 pm  Comments (2)  

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2 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Rys und Pohr ist eine unglaublich einfach zuzubereitende Risotto-Variante, die laut meinem Kochbuch „Spezialitäten der 12 beliebtesten Urlaubsländer“ vor allem in der Gegend um St. Gotthard gegessen wird und mir somit als Beitrag zum Schweizer Aufenthalt der Vegetarischen Weltreise passend erscheint.

    Da ich den eigentlich für dieses Gericht vorgesehenen „Sbrinz“ an den hiesigen Käsetheken nicht bekam, war ich froh, dass in dem Rezept als geeigneter Ersatz „Gruyère“ empfohlen wurde, bei dem ich dann den 18 Monate gelagerten Käse nahm.

    Alle anderen Zutaten waren unproblematisch zu besorgen:

    Zutaten
    (für etwas mehr als 4 Portionen wie abgebildet)

    400g Porree (d.h. ca. 300g weißer und hellgrüner Bereich), 1 Gemüsezwiebel, 3 Knoblauchzehen, 100g Butter, 750ml Gemüsebrühe (d.h. bei mir: 750ml Wasser und 1 1/2 EL Würzl), 300g Risotto-Reis (Arborio), 125g Gruyère, Salz, weißer Pfeffer, 3 etwas größere Zwiebeln, 50g Butterschmalz

    Vorgehensweise

    Vom Porree den Wurzelansatz entsorgen und die dunkelgrünen Bereiche abschneiden (für eine anderweitige Verwendung zurück legen). Den verbliebenen weißen und hellgrünen Bereich in etwa 1 cm breite Ringe schneiden. Gründlich waschen und in einem Sieb abtropfen lassen.

    Derweil die Gemüsezwiebel pellen und recht fein würfeln sowie die Knoblauchzehen abziehen und neben die Presse legen.

    Die Butter in einem etwas größeren Topf zerlassen. Die Gemüsezwiebelwürfel darin bei recht geringer Temperaturzufuhr anschwitzen. Wenn die Gemüsezwiebelwürfel glasig und weich sind, den Knoblauch hinzu pressen. Noch einen weiteren Moment zusammen anschwitzen. Dann die Porreeringe hinein geben. Gut durchheben und etwa 3 weitere Minuten anschwitzen. Anschließend mit der Gemüsebrühe ablöschen und bei nun etwas erhöhter Temperaturzufuhr etwa 3 Minuten köcheln lassen.

    Den Reis hinzu fügen. Einmal gut umrühren. Dann den Deckel auflegen und bei wieder reduzierter Temperaturzufuhr 25 Minuten simmern lassen. Während dessen etwa alle 5 Minuten einmal umrühren.

    In dieser Zeit den Gruyère in kleine Würfelchen schneiden sowie die Zwiebeln pellen und in schmale Ringe schneiden.

    Da Zwiebeln zum Rösten immer wieder erstaunlich lange brauchen, bereits während der Reis noch quillt eine gusseiserne Pfanne auf den Herd stellen und darin die Zwiebelringe bei durchaus höherer Temperaturzufuhr unter regelmäßigem Wenden goldbraun braten.

    Wenn der Reis 25 Minuten gequollen ist, sollte nahezu die gesamte Flüssigkeit verbraucht sein und der Reis die richtige Konsistenz haben, d.h. zugleich noch bissfest aber trotzdem angenehm schlonzig sein.

    Nun den Gruyère einrühren, der sich sogleich in der heißen Masse auflöst, und mit Salz sowie weißem Pfeffer abschmecken.

    Direkt zusammen mit den gebräunten Zwiebeln servieren.

    Köstlich,
    allerdings recht mächtig und darum eindeutig zu viel für 2 Personen,
    auch wenn wir erstaunlich viel davon verputzen.

  2. Ah, das ist ja das Gericht, das du angekündigt hast ;-) Ich war schon sehr gespannt darauf und das Risotto wäre für mich Risotto-Fan eindeutig genau das Richtige!
    LG Melli


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