Acharuli Kachapuri und Tomaten-Gurken-Salat

Acharuli Kachapuri und Tomaten-Gurken-Salat
Acharuli Kachapuri
Erläuterung (mit Rezept)

Vegetarische Weltreise - Georgien

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3 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. In diesem Monat regte Melli mittels des von ihr ausgerichteten Blog-Event „Vegetarische Weltreise“ an, sich mit dem Land Georgien zu beschäftigen.

    Ich muss zugeben, dass ich zuvor recht wenig darüber wusste und mich darum erstmal über WikiVoyage (https://de.wikivoyage.org/wiki/Georgien) grundsätzlich informierte.

    Dort stieß ich dann auch auf kulinarische Hinweise, die ich als Grundlage für meine weiteren Recherchen nehmen konnte, wobei der in diesen Abschnitt einleitende Satz „Die georgische Küche ist abwechslungsreich und bietet sowohl für Fleischliebhaber als auch für Vegetarier und sogar Veganer mehr als genügend Auswahl.“ motivierend wirkte.

    Da in WikiVoyage „Gurken-Tomaten-Salat (Kitri da Pomidoris Salati)“ als typisch aufgeführt wurde, stand die Beilage gleich fest.

    In Sophikos Blog „Georgien – Alles über mein wunderschönes Vaterland“ (http://my-georgia.de/) fand ich dann ein vielversprechend klingendes Rezept für Acharuli Khachapuri (http://my-georgia.de/acharuli-khachapuri-made-berlin/), welches ich als Grundlage für mein erstes georgisches Gericht nahm.

    Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Acharuli Khachapuri wurden wirklich lecker.

    Da ich beim Nachbacken die Mengen reduzierte und an der ein oder anderen Stelle das Vorgehen leicht an meine Gewohnheiten anpasste folgend ‚mein‘ Rezept:

    Zutaten

    für den Teig:
    250g Weizenmehl (Typ 405) + etwa 3 EL + noch etwas, 250g Vollkorn-Weizenmehl + etwa 3 EL, 1 Ei (Größe M), 100ml Wasser + 150ml Wasser, 250ml Milch, 10g frische Hefe, 1 TL Zucker, 1 Prise + 1 TL Salz, 1 EL Sonnenblumenöl

    für den Belag:
    1 Mozzarella (125g), 125g Bergkäse, 20g Butter, 2 Eigelb

    Vorgehensweise

    100ml auf eine angenehm lauwarme Temperatur erhitztes Wasser in ein Glas gießen. Die Hefe sowie den Zucker und eine Prise Salz zufügen. Dieses Mischung zunächst 15 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen.

    Dann die 250g Weizenmehl mit den 250g Vollkorn-Weizenmehl und dem 1 TL Salz in einer größeren Rührschüssel vermischen. Das Ei dazu geben. Das restliche Wasser sowie die Milch erst (in der Mikrowelle) auf Handwärme erhitzen und dann angießen. Unter Nutzung eines elektrischen Handrührgeräts (Knethaken) miteinander verrühren. Anschließend die in Wasser vorgegangene Hefe angießen und gleichmäßig unterrühren. Dann nach und nach – abwechselnd von beiden Mehlsorten – Mehl zugeben bis der Teig eine annehmbare Konsistenz erreicht hat. [siehe: https://flic.kr/p/xRrYaP]

    Die Rührschüssel mit einem in warmem Wasser angefeuchteten – sauberen – Handtuch bedecken und in eine warme Jacke eingewickelt bei Raumtemperatur (bei uns waren dies an dem Tag etwa 20°C) einige Stunden stehen lassen. [Wir ließen dem Teig dieses Mal etwas mehr als 4 Stunden Zeit, da wir erst ins Kino (Film „Minions“) und dann in die Stadt (Kauf der Fischpfanne) gingen.]

    Wenn die Schüssel komplett mit aufgegangenem Hefeteig gefüllt ist [siehe: https://flic.kr/p/wUz3Ux], unter Nutzung eines elektrischen Handrührgeräts (Knethaken) gründlich durchkneten und nochmals eine knappe Stunde gehen lassen.

    Dann die Hände sowie den Teig mit Mehl bestäuben, den Teig in zwei etwa gleich große Teige teilen und daraus zwei ‚Boote‘ formen. [siehe: https://flic.kr/p/xRrVxe]
    Diese nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und noch einen Moment gehen lassen.

    Den Backofen auf 180°C vorheizen.

    In dieser Zeit den Mozzarella und den Bergkäse sowie die (kalte) Butter in kleine Würfelchen schneiden und miteinander vermischen. Diese Mischung anschließend auf die Vertiefungen der Brot-Boote verteilen.

    Das Backblech in die mittlere Schiene des Backofens schieben und 30 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze) backen.

    Dann kurz heraus ziehen, jeweils ein Eigelb auf die Mitte des Vertiefung setzen und sofort wieder zurück in den Backofen schieben, wo man es noch 5 Minuten weiter backt.

    Die fertigen Acharuli Kachapuri aus dem Backofen holen
    und sofort (zusammen mit Tomaten-Gurken-Salat) servieren.

    Notiz für das nächste Mal

    Die Acharuli Kachapuri schmeckten uns sehr gut.
    Jedoch war ein nach obigen Rezept zubereitetes Acharuli Kachapuri, für eine Person beim besten Willen nicht zu bewältigen [siehe: https://flic.kr/p/xyQ3vW]

    Ich würde deshalb beim nächsten Mal wohl nochmals die Teigmenge reduzieren und versuchen, einen dünneren Rand zu formen.

    Da man den dicken Rand – weil auch dieser eigentlich wohlschmeckend war – am nächsten Tag kurz aufgebacken auch gut als Beilage zur mediterranen Dorade verwenden [siehe: https://gourmandise.wordpress.com/2015/08/26/mediterrane-dorade-mit-heissen-tomaten-und-brot/] und anschließend zum Rotwein knabbern konnte [siehe: https://gourmandise.wordpress.com/2015/08/26/uebrig-gebliebener-rand-des-acharuli-khachapuri-zum-rotwein-corsaire-2013/], könnte man aber vielleicht auch bei obigen Mengenverhältnissen bleiben. ;-)

    Ich möchte mich auf jeden Fall herzlich bei Sophiko für die Anregung bedanken und diese meinerseits über den von Melli ausgerichteten Blog-Event weitergeben.

    Mit kulinarischen Grüßen
    Gourmandise

  2. Hi Gourmandise,
    deine Kachapuri klingen toll. Es freut mich jedes mal, wenn ich lese, mit welcher Begeisterung du recherchierst, um Gerichte für meine Weltreise zu finden!
    LG Melli

  3. Liebe Gousmandise,

    das freut mich sehr dass mein Rezept Dich inspiriert hat!!:)

    Guten Hunger!

    Liebe Grüße
    Sophiko


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