Chakalaka mit Weißbrot

Chakalaka mit Weißbrot
Erläuterung (mit Rezept)

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Published in: on Dezember 5, 2015 at 8:28 pm  Comments (1)  

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  1. Für die Erklärung, warum es bei uns am vergangenen Samstag dieses vegetarische Gericht gab, welches typisch für die südafrikanische Küche sein soll, und warum ich bei der Zubereitung die Kochzeit deutlich verringerte, muss ich etwas weiter ausholen:

    So hatte ich mich, wie ich ja auch schon in meinem Kommentar zu dem Bunny Chow, welches ich Ende November für uns kochte, berichtete (siehe bei https://gourmandise.wordpress.com/2015/11/21/bunny-chow/) bei der Recherche wie dieses Gericht zuzubereiten sei, im vergangenen Monat kundig gemacht, was für Zutaten in Südafrika gebräuchlich sind. Dabei stieß ich zum Einen – wie erhofft – auf Informationen zu in Südafrika häufig verwendeten Gemüse, zum Anderen aber auch auf den Hinweis, dass man in Südafrika sehr häufig Biltong als Knabberei genießt, wobei Biltong traditionell aus getrocknetem Zebrafleisch inzwischen aber aus getrocknetem Rindfleisch hergestellt würde. Mein Interesse war geweckt.

    Da ich kurz zuvor bei einem Einkauf im Edeka Limonade aus Baobob entdeckte, kam ich auf die Idee, uns einen südafrikanischer Abend mit einem typischen – nicht zu sättigendem, fleischlosen – Gericht zum Essen und anschließend Biltong und Baobob-Limonade zu seinem südafrikansichen Film zu organisieren.

    Das Biltong bestellte ich daraufhin gleich online bei jerkyshop.de. Es wurde zeitnah und gut verpackt geliefert.
    Beim nächsten Einkauf erwarb ich dann auch schon die Baola genannte Limonade.
    Und auch die Entscheidung für Chakalaka fiel leicht.
    Als größere Herausforderung stellte sich der südafrikanische Film heraus, da wir auf „Die lustige Welt der Tiere“ irgendwie nicht recht Lust hatten, „Tsotsi“ für einen vergnüglichen Abend unpassend fanden, aber keinen der aus südafrikanischen Produktionen stammenden Animationsfilmen im örtlichen MediaMarkt erhielten. So musste der südafrikanische Abend tatsächlich bis zu diesem Wochenende warten, weil wir doch auch noch eine DVD mit einem passenden Film online bestellen mussten.

    Diesen Samstag aber hatten wir nun endlich alles zusammen
    und da wollte ich dann keine weitere Verschiebung mehr in Erwägung ziehen als wir Samstagnachmittag doch länger unterwegs waren als ursprünglich geplant und somit weniger Zeit zum Kochen blieb.

    Ich orientierte mich bei der Zubereitung an dem unter http://suedafrikanisch-kochen.de/rezepte/chakalaka-rezept/ zu findenen Rezept, bei dem als Quelle eine Schwägerin in Johannisburg angegeben wird, verkürzte allerdings die Garzeiten erheblich.

    Da uns das Ergebnis auch so sehr gut schmeckte, kann ich die Zubereitung auch wie folgend beschrieben guten Gewissens empfehlen. Dennoch werde ich selbst irgendwann auch ausprobieren, wie es schmeckt, wenn man es richtig einköcheln lässt, da wir uns vorstellen können, das es dann noch anders wirkt.

    Zutaten
    (für 4 Schälchen, d.h. 2 Personen, wenn es keinen Nachtisch gibt)

    1/2 Weißbrot, 1 rote Paprika, 2 mittelgroße Zwiebeln, 300 g Möhren, 2 EL Erdnussöl, 1 TL Chilli-Flocken, 1 TL Kurkuma, 1 TL Paprikapulver (rosenscharf), 250ml Wasser, 1 Dose Tomaten (gestückelt, 400g), 1 EL Zucker, 1 EL Salz, 1 Dose gebackene Bohnen in Tomatensauce (etwa 400g)

    Vorgehensweise

    Die Paprika waschen, von Strunk, Kernen und weißen Rippen befreien und dann recht klein würfen. Die Zwiebel pellen und recht fein hacken. Die Möhren schälen und in einem elektrischen Mixer hacken.

    In einer tiefen Pfanne (bei mir: emailliert) das Erdnussöl erhitzen. Die Zwiebeln darin glasig schwitzen. Wenn die Zwiebeln weich zu werden beginnen, die Chilli-Flocken, das Kurkuma und das Paprikapulver zufügen und einen Moment mit anbraten, sodass am Boden der Pfanne eine Art wohlriechende Paste entsteht. Die Möhren zufügen. Noch einen weiteren Moment braten lassen, dann einen Schwupp vom Wasser angießen. Unter regelmäßigem Rühren leicht köcheln lassen. Immer erst wenn die Flüssigkeit fast komplett verkocht zu sein scheint wieder einen Schwupp Wasser hinzufügen. Wenn das komplette Wasser aufgebraucht ist, die Tomaten aus der Dose in die Pfanne schütten. Weiter köcheln lassen. Wenn seit der Zugabe der Möhren ungefähr 30 Minuten vergangen sind, den Zucker sowie das Salz einrühren und anschließend auch die gebackenen Bohnen mitsamt der Tomatensoße dazu geben. Noch ein paar Minuten unter regelmäßigem Rühren köcheln lassen, sodass es insgesamt nicht mehr so flüssig ist.

    Mit Weißbrot als Beilage servieren.

    Anmerkung

    Für mich war der Schärfegrad genau richtig. Für meinen Mann hätte es ruhig noch etwas schärfer sein können. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass es dem ein oder anderen auch so schon zu scharf ist,
    denn es war zwar nicht so, dass es mir die Tränen in die Augen getrieben hätte, aber leicht gebrannt hat es nach jedem Bissen schon im Mund…

    Auf jeden Fall war dieses Gericht eine gelungene Einleitung zu unserem afrikanischen Abend.

    Mehr zu Biltong und Baola folgt unter:
    https://gourmandise.wordpress.com/2015/12/05/baola-und-biltong-zum-suedafrikanischen-film-kumba-das-zebra-ohne-streifen-am-popo/


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