Panierte Kohlrabi mit Kartoffelspalten und Sauerrahm-Dip

Panierte Kohlrabi mit Kartoffelspalten und Sauerrahm-Dip
Erläuterung (mit Rezept)

Wir kochen uns durch das Alphabet - P

Published in: on Oktober 6, 2016 at 7:51 pm  Comments (3)  

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3 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. In dem von Melli im Blog Tomateninsel ausgerichteten Blog-Event „Wir kochen uns durchs Alphabet“ können in diesem Monat Gerichte eingereicht werden, die mit dem Buchstaben „P“ beginnen.

    Mir fiel zum Buchstaben „P“ direkt das Wort „Paniert“ ein
    und daraufhin dann auch schnell die „Panierten Kohlrabi“, die ich vor einigen Jahren für uns zubereitete und die ich als sehr wohlschmeckend in Erinnerung hatte.

    Zu den panierten Kohlrabischeiben konnte ich mir als unaufwendige Begleitung Kartoffelspalten gut vorstellen und zu diesen widerum einen frischen Dip, was zudem den positiven Nebeneffekt hätte, den im Rahmen der Zubereitung des DDR-Menüs angebrochenen Becher Sauerrahm sowie den ebenfalls kürzlich angebrochenen Becher Joghurt sinnvoll aufbrauchen zu können.

    Ich ging also in der Mittagspause zu dem donnerstags in der Nähe meines Büros stattfindenen Markt und erwarb an dem einen kleinen Stand zwei mittelgroße Kohlrabi aus eigener Ernte und an dem gegenüberliegenden Stand Kartoffeln der Sorte Linda ebenfalls aus eigener Ernte. Alles Weitere hatte ich eh im Hause.

    Folgend halte ich fest, wie ich bei der Zubereitung vorging:

    Zutaten
    (für 2 Personen)

    für die panierten Kohlrabischeiben
    2 mittelgroße Kohlrabi, Wasser, Salz, etwas Mehl, 2 Eier (Größe M), etwas Semmelbrösel, nicht zu wenig Rapsöl

    für die Kartoffelspalten
    600g Kartoffeln (ich dieses Mal: Linda), Salz, Pfeffer, nicht zu wenig Rapsöl

    für den Dip
    150g Sauerrahm, 75g Joghurt, 2 TL mittelscharfer Senf, 2 EL gefriergetrockneten Schnittlauch, Salz, Zucker, Pfeffer

    Vorgehensweise

    Die Kohlrabi schälen und in etwa fingerdicke Scheiben schneiden.
    Diese Scheiben zusammen mit genügend Wasser, dass die Kohlrabischeiben gut bedeckt sind, in einen Topf geben. Recht kräftig salzen. Mit aufgelegtem Deckel zum Kochen bringen und dann etwa15 Minuten garen. Am Ende sollten die Kohlrabi nicht mehr knackig aber noch bissfest sein. Dann in ein Sieb abgießen, abtropfen und abkühlen lassen.

    Während die Kohlrabi kochen, den Backofen auf 200°C vorheizen.

    Außerdem schon die Kartoffeln gründlich schrubben und dann längs achteln. Diese Spalten nebeneinander in einer größeren Backform verteilen. Recht kräftig salzen und pfeffern sowie nicht zu zurückhaltend mit Rapsöl benetzen. Gut durchheben, sodass alle Kartoffeln von allen Seiten mit Rapsöl, Salz und Pfeffer Kontakt haben.

    Anschließend auch bereits alle für den Dip vorgesehenen Zutaten miteinander verrühren und diesen dann zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen.

    Etwa 45 Minuten bevor es Essen geben soll, die Backform mit den Kartoffelspalten auf ein in die mittlere Schiene des Backofens geschobenen Rost stellen und bei 200°C (Ober- und Unterhitze) etwa 45 Minuten garen. Nach 20 Minuten einmal durchheben.

    Kurz bevor man die Kartoffelspalten durchhebt, schon mal die „Panierstraße“ für die Kohlrabischeiben aufbauen, d.h. auf einen normalen Teller eine Schicht Mehl geben, in einem Suppenteller die beiden Eier gewürzt mit Salz und Pfeffer leicht verquirlen und auf einen weiteren normalen Teller eine Schicht Semmelbrösel geben. Die Teller in dieser Reihenfolge nebeneinander stellen und auf der Seite mit dem Mehl die noch unpanierten Kohlrabischeibe platzieren.

    Wenn man die Kartoffelscheiben durchgehoben hat, vier schmiedeeiserne Pfannen auf den Herd stellen. In jede nicht zu sparsam Rapsöl geben und alle Pfannen gut erhitzen, dann die Temperatur auf eine gute Brattemperatur herunterregeln (Bei uns heißt das auf Stufe 9 der 14 möglichen Stufen.)

    Nun zügig die erste Hälfte der Kohlrabischeiben panieren, d.h. jeweils erstens im Mehl wenden, zweitens durch das aufgeschlagene Ei ziehen und drittens in Semmelbröseln wenden. Anschließend direkt in eine der Pfannen legen. Wenn man schnell genug arbeitet, schafft man es alle Kohlrabischeiben der ersten Hälfte paniert in die Pfannen zu bekommen, bevor man die Kohlrabischeiben, die zuerst in die Pfanne kamen, wenden muss. Alle Scheiben solange von beiden Seiten braten, bis sie eine schöne Farbe angenommen haben. Die, die fertig sind, aus der Pfanne heben und auf eine vorgewärmte Platte legen.

    Mit der zweiten Hälfte der Kohlrabischeiben ebenso verfahren.

    Eigentlich müsste es ganz gut hinkommen, dass Kohlrabi und Kartoffeln gleichzeitig fertig sind.

    Nun nur noch den Dip aus dem Kühlschrank holen
    und alles zusammen servieren.

  2. Hi Gourmandise,
    Kohlrabi gab es dieses Jahr bei mir noch gar nicht, Sollte ich Mal wieder machen ;-) Paniert stelle ich sie mir toll vor, das ist Mal was anderes als meine übliche Zubereitung.
    LG Melli

  3. Hallo Melli,
    wenn Du Kohlrabi auch ansonsten magst, solltest Du unbedingt diese panierten Kohlrabi probieren. Ich esse die wirklich gern.
    Mit kulinarischen Grüße
    Gourmandise


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