Pad Thai

Pad Thai
Erläuterung (inkl. Rezept)

Wir kochen uns durch das Alphabet - P

Published in: on Oktober 25, 2016 at 7:52 pm  Comments (4)  

The URI to TrackBack this entry is: https://gourmandise.wordpress.com/2016/10/25/pad-thai-2/trackback/

RSS feed for comments on this post.

4 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Dass Melli vom Blog Tomateninsel den Buchstaben „P“ für den 2. Monat des von ihr ausgerichteten monatlichen Blog-Events „Wir kochen uns durch das Alphabet“ wählte, nahm ich zum Anlass endlich das Gericht „Pad Thai“ nochmals zuzubereiten, mit dem ich mich vor nun mehr bereits über eineinhalb Jahren im Monat mit dem Thema Thailand an der damals von Melli im Blog Tomateninsel ausgerichteten Vegetarischen Weltreise beteiligte.

    Damals schmeckte uns das Pad Thai am Ende ausgezeichnet, gab es jedoch zwischenzeitlich Probleme mit den Nudeln. Diejenigen, die dies genauer interessiert, können es unter https://gourmandise.wordpress.com/2015/01/31/pad-thai/#comments nachlesen.

    Dieses Mal kochte ich die Reisnudeln darum vorweg 5 Minuten statt sie in kaltem Wasser einzuweichen. Die Konsistenz der Nudeln war somit auf jeden Fall besser und ein nachgaren nicht erfoderlich. Richtig weich waren sie aber nicht. Vielleicht wäre eine Kochzeit von 7 oder 8 Minuten darum noch besser…

    Auch wenn ich mich – abgesehen vom Umgang mit den Nudeln – fast exakt an die Anleitung vom letzten Mal hielt, folgend die Beschreibung, wie ich dieses Mal vorging, damit ich es das nächste Mal wieder so zubereite und auch etwaige andere Interessenten eine komplette Anleitung zur Verfügung haben:

    Zutaten
    (für 2 Portionen, wie abgebildet)

    100g thailändische Reisnudeln, 500ml Wasser, 10g Tamarind Paste, 2 EL Zucker, 4 EL Dunkle Soyasauce, 4 TL Reisessig, 1/2 TL thailändisches Ground Chili, 100g fester Tofu, 2 Knoblauchzehen, 6 frische Thai Lauchzwiebeln, 50g Sojabohnensprossen (aus dem Glas), 6 EL Erdnussöl, 2 Eier (Größe M)

    Vorgehensweise

    In einem mittelgroßen Topf brachte ich etwa 500ml Wasser zum Kochen, gab die Reisnudeln hinein und ließ sie 5 Minuten [vielleicht besser noch einen Moment länger?] köcheln. Dann goß ich sie in ein Sieb ab und ließ sie abtropfen.

    Derweil verrührte ich die Tamarind Paste, den Zucker, die Dunkle Soyasauce, den Reisessig und das thailändische Ground Chili zu einer Würzsauce. Außerdem schälte ich den Knoblauch und hackte diesen möglichst fein, schnitt den Tofu in mundgerechte Würfel sowie putzte die Thai Lauchzwiebeln, trennte weißen und grünen Bereich und schnitt beide Abschnitte in knapp 3 cm lange Stücke.

    Anschließend stellte ich den Wok auf den Herd, erhitzte darin 2 EL Erdnussöl und briet dann den Knoblauch darin nur solange an, bis dieser zu bräunen beginnt. Nun schnell die Reisnudeln in den Wok gegeben. Pfannenrührend einen Moment mitgebraten. Dann die Würzsauce zugefügt und weiter rührend solange weiter gebraten bis die Würzsauce vollständig aufgesogen war. Die Nudeln habe ich bevor etwas anbrennen konnte sogleich aus dem Wok in eine Schüssel umgefüllt und bis zur späteren Verwendung beiseite gestellt.

    Dann gab ich in den Wok – ohne ihn zwischenzeitlich zu säubern – weitere 2 EL Erdnussöl, erhitzte dieses und briet die Tofuwürfel darin etwa 2 Minuten kräftig an. Daraufhin gab ich die weißen Lauchzwiebelstücke zu und briet diese etwa 1 Minute mit. Das Tofuwürfel-Lauchzwiebel-Durcheinander gab ich in eine weitere Schüssel und stellte auch dieses bis zur späteren Verwendung beiseite.

    Nun habe ich die Temperaturzufuhr etwas reduziert, die verbleibenden 2 EL Erdnussöl in den Wok gegeben, dieses erhitzt und die Eier hineingeschlagen, um diese unter Rühren stocken zu lassen. Schnell habe ich die Sojabohnensprossen und die grünen Lauchzwiebelstücke zugegeben und noch einen Moment unter Rühren mitgegart.

    Dann fügte ich nur nur noch die Tofustücke und die Reisnudeln hinzu,
    hob alles nochmals durch und ließ es einen Moment wieder mit erwärmt werden, bevor ich es dann sofort, also mit noch nahezu rohen Lauchzwiebelstücken, auf zwei Schalen verteilte und servierte.

    Zum Abschluss musste ich nur noch genießen. :-)

    Ergänzende Anmerkung

    Da dieses Gericht aufgrund des verwendeten thailändisches Ground Chili ziemlich scharf ist,
    empfiehlt es sich, ein die Schärfe neutralisierendes Getränk dazu zu reichen.
    Der Tamarinden Saft hat sich bewährt.

  2. Schande über mich. Ich habe es immer noch nicht geschafft, Pad Thai zu kochen. Ich lese es immer mal wieder und denke mir, das möchte ich endlich auch mal ausprobieren und dann vergesse ich es wieder. Gut, dass du mich jetzt wieder daran erinnert hast ;-)
    LG Melli

    • Liebe Melli,
      dass Du schon seit längerm dieses Gericht nachkochen möchtest, aber irgendwie dennoch nicht dazu gekommen bist, kann ich gut nachvollziehen, geht es mir doch häufig – und insbesondere im Hinblick von etlichen der Rezepte, die im Rahmen der von Dir ausgerichteten vegetarischen Weltreise – ebenfalls so.
      Gruß
      Gourmandise

      • Oh ja, da waren wirklich viele tolle Rezepte dabei. Ich habe es bislang auch nur geschafft, einen Bruchteil davon nachzukochen. Denn oft koche ich einfach aus den Zutaten, die ich zu Hause habe oder die mir „im Supermarkt über den Weg laufen“ spontan etwas.
        LG Melli


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: