Gänsekeule mit Rotkohl und Semmelknödel

Gänsekeulen
Gänsekeule mit Rotkohl und Semmelknödel
Erläuterung (inkl. Rezept)

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Published in: on November 6, 2016 at 6:47 pm  Comments (3)  

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3 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Inzwischen ist es schon wieder November. Das bedeutet zwar einerseits, dass nun die kältere und dunklere Jahreszeit beginnt, andererseits beginnt nun aber auch wieder die Zeit der herrlich deftigen Gerichte. :-)

    Im November habe ich außerdem regelmäßig auch wieder richtig Lust auf Gänsekeulen mit Rotkohl und Semmelknödeln. Weil wir aufgrund einer Einladung zum Frühstück bei einer Freundin in Herne am Samstagmorgen leider nicht auf den Markt gehen konnten, kauften wir am Freitagabend im Supermarkt 1 kg tiefgefrorene Gänsekeulen, bei denen immerhin auf der Verpackung stand, dass sie aus Freilandhaltung ohne Stopfmast und ohne Lebendrupf stammen.

    Nachdem wir die Gänsekeulen seit gestern im Kühlschrank auftauen ließen, habe ich sie dann wieder nach meinem bewährten Rezept zubereitet.

    Abweichend von den damaligen Angaben habe ich mir lediglich das Theater mit dem Apfel gespart und am Ende die Bratflüssigkeit (bereits verlängert um den Rotwein) erst mittels einer Fett-Trennkanne von dem größten Teil des Fetts befreit und dann mit etwa 100ml Sahne aufgefüllt, was die Soße zusätzlich abrundete, allerdings dazu führte, dass ich auch noch etwas mit Zuckerkulör dunkel färben musste.

    Obwohl also nicht viel verändert wurde, hier sicherheitshalber die aktuelle Fassung:

    Zutaten
    (für 2 Gänsekeulen mit Soße)

    2 Gänsekeulen (zusammen 500g), Pfeffer, Salz, 1 großer Apfel (Boskop), 1 mittelgroße Zwiebel, etwas Rapsöl, 125ml Wasser, 100ml trockener Rotwein, Zucker, 100ml Sahne, etwas Zuckerkulör

    Vorgehensweise

    Sofern tiefgekühlte Gänsekeulen verwendet werden, diese über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und die Auftauflüssigkeit hernach wegschütten.

    Die Gänsekeulen unter fließendem Wasser kurz abspülen, mit Küchenkrepp trocken tupfen und anschließend kräftig mit Pfeffer und Salz würzen.

    Den Backofen auf 140°C vorheizen.

    Den Apfel vierteln, jeweils das Kerngehäuse entfernen und den Rest grob würfeln. Die Zwiebel pellen und grob hacken.

    Einen gusseisernen (Gänse-)Bräter auf dem Herd heiß werden lassen. Das Rapsöl zugeben und richtig erhitzen. Die Temperaturzufuhr etwas zurücknehmen.

    Die Gänsekeulen mit der Hautseite nach unten neben einander in einen Gänsebräter legen und ein paar Minuten kräftig anbraten. Dann die Gänsekeulen umdrehen und auch noch von dieser Seite einen Moment anbraten.

    Die Gänsekeulen wieder mit der Hautseite nach unten drehen. Die Zwiebelstücke ringsum verteilen. Kurz mit anbraten. Dann auch die Apfelstück zufügen. Das Wasser angießen. Den Deckel schließen.

    Den Bräter auf einen Rost auf die 2. Schiene von unten in den Backofen stellen.

    1 Std. bei 140° C braten lassen.

    Den Bräter aus dem Backofen herausholen. Die Gänsekeulen wenden.
    Den Deckel wieder auflegen und den Bräter wieder auf den Rost auf die 2. Schiene von unten in den Backofen stellen.

    1 Std. bei 140° C weiter braten lassen.

    Den Deckel abnehmen

    Den Backofen auf 220° C (Ober- und Unterhitze) hochdrehen und die Gänsekeulen 1/4 Std. bräunen.

    Den Bräter aus dem Backofen holen.

    Den Backofen ausschalten.

    Die Gänsekeulen heraus heben und in Alufolie eingeschlagen, um sie warm zu halten.

    Den Bräter auf den Herd stellen und den Bratensud aufköcheln lassen. Den Wein zugeben. Den Inhalt des Bräters sodann in ein Sieb geben. Die unten heraustropfende Flüssigkeit mit einer Fett-Trennkanne auffangen. Fett und restliche Flüssigkeit trennen. Den Inhalt des Siebs sowie die fettreduzierte Flüssigkeit zurück in den Bräter geben. Mit Pfeffer, Salz und Zucker abschmecken. Nochmals kurz aufkochen. Die Temperaturzufuhr zurück nehmen. Dann die Sahne einrühren und mittels des Zuckerkulör eine angemessene Soßenfarbe mischen.

    Beilage

    Zu den Gänsekeulen passen Rotkohl und Semmelknödel.

    Uns hat es auf jeden Fall sehr gut geschmeckt.
    Ich kann das Nachkochen empfehlen!

  2. Ich liebe Gänsekeulen! Wir hatten letztes Wochenende unser alljährliches Gänseessen in einer Kölner Kneipe, da war ich erstmalig sehr enttäuscht. In diesem Rezept allerdings sieht die Keule genau so aus, wie sie aussehen muss! Danke…

  3. Dass die Gänsekeulen in der Kneipe, in die Sie seit Jahren zum Gänseessen gehen, dieses Mal enttäuschend waren, tut mir für Sie leid.
    Solch kulinarische Traditionen sind meiner Meinung nach nämlich eigentlich etwas Schönes. Werden Sie der Kneipe im nächsten Jahr noch eine Chance geben?

    Meine Gänsekeulen waren glücklicherweise so schmackhaft wie sie aussahen. :-)


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