Linsenbraten mit Kartoffelgratin und Rotkohl

Linsenbraten mit Kartoffelgratin und Rotkohl
Linsenbraten mit Kartoffelgratin und Rotkohl
Erläuterung (mit Rezept)

Wir kochen uns durch das Alphabet - L

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Published in: on Februar 12, 2017 at 8:12 pm  Comments (5)  

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5 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Hi Gourmandise,
    jetzt bin ich aber gespannt, wie du den Linsenbraten zubereitest. Im ersten Moment dachte ich nämlich, das wäre Schwarzbrot, da ich mir gar nicht vorstellen kann, was du gemacht hast, damit die Linsen so gut zusammen bleiben.
    LG Melli

  2. Hallo Melli,
    Deine Nachfrage kann ich gut nachvollziehen, da ich selbst vorher unsicher war, wie der Linsenbraten wohl gelingen würde, ob er zu trocken oder zu brüchig oder überhaupt nicht stabil wäre.
    Vom Ergebnis war ich dann aber regelrecht begeistert
    und möchte das Rezept darum gern weiter empfehlen.
    Ich werde darum versuchen, noch heute – oder zumindest zeitnah – zu beschreiben, wie ich bei der Zubereitung vorging.
    Bis später
    Gourmandise

  3. Bevor ich beschreibe, wie ich bei der Zubereitung dieses Linsenbratens vorging, möchte ich zunächst nochmals der Frau danken, die meinen Mann im letzten Frühjahr auf das im Internet zu findende Rezept aufmerksam machte, wodurch ich diesen veganen Braten überhaupt erst kennenlernte.
    Noch mehr möchte ich mich aber natürlich bei Dominique bedanken, die das Rezept in ihrem Blog Green Soul veröffentlichte.
    (Link zu diesem Rezept)

    Und noch eine weitere Vorbemerkung erlaube ich mir:
    Da Dominique empfahl den Braten vor dem Anschneiden in der Form auskühlen zu lassen, ich aber schon vor dem Wochenende ahnte, dass ich am Sonntag tagsüber nicht viel Zeit zum Kochen haben würde,
    entschied ich mich dafür, den Linsenbraten bereits am Vorabend zuzubereiten. Ob ein vollständiges Auskühlen erforderlich ist, weiß ich nicht, aber ich würde es auf jeden Fall auch beim nächsten Mal wieder so machen, einfach weil die Zubereitung dadurch wesentlich entspannter ist.

    Entsprechend nun erstens die Beschreibung der Zubereitung des Linsenbratens selbst und dann zweitens die Beschreibung der Vorbereitung des gesamten Sonntagsgerichts.

  4. Zur Zubereitung des Linsenbratens

    Zutaten
    (für eine Kastenform, d.h. für 2 Personen für 3 Abende oder für 4 Personen an einem Abend und noch 2 Personen an einem weiteren Abend oder für 6 Personen an einem Abend ausreichend)

    100g Walnüsse, 3 EL geschroteter Leinsamen, 9 EL Wasser, 2 mittelgroße Zwiebeln, 3 Knoblauchzehen, 25g getrocknete Tomaten, 1 mittelgroßer Boskop-Apfel, 2 mittelgroße Möhren, 25g Weinbeeren, 1 TL Thymian, Salz und Pfeffer, 100 gr Semmelbrösel, Sonnenblumenöl,
    5 EL Tomatenketchup, 2 EL dunkler Agavensirup, 2 EL Apfelmus, 2 EL Balsamicoessig

    Vorgehensweise

    Die Walnüsse in kleinere Stücke zerbrechen und dann ohne Beigabe von Öl (oder anderer Fettigkeit) in einer emaillierten Pfanne leicht anrösten. Sobald sie zu duften und Farbe anzunehmen beginnen aus der Pfanne in ein kleines Schälchen umfüllen und bis zur späteren Verwendung beiseite stellen.

    Den Leinsamen zusammen mit dem Wasser in ein weiteres Schälchen geben und bis zur späteren Verwendung ziehen lassen.

    Die Zwiebeln pellen und recht fein hacken.
    Die Knoblauchzehen abziehen und in eine Knoblauchpresse stecken.
    Die getrockneten Tomaten klein würfeln.

    Den Apfel vom Kerngehäuse befreien und – z.B. mit einer Raspel von Microplane – recht fein raspeln.
    Die Möhren schälen und – z.B. mit einer klassischen Moulinette – etwas gröber raspeln.

    Den Backofen auf 180°C vorheizen.

    In einer größeren Pfanne etwas Sonnenblumenöl erhitzen und darin zunächst die Zwiebeln glasig dünsten. Den Knoblauch zufügen und einen Moment mit anbraten. Dann die Tomaten, die Weinbeeren, die Möhrenraspel und die Apfelraspel sowie den Thymian einrühren und ca. 5 Minuten garen. Am Ende recht kräftig mit Pfeffer und Salz würzen. Anschließend alles aus der Pfanne in eine größere Schüssel umfüllen.
    Einen Moment abkühlen lassen.

    Die Semmelbrösel, die angerösteten Walnüsse sowie das Leinsamen-Wasser-Gemisch zu der Masse in der Schüssel geben und alles gut mit einander vermengen.

    Eine Kastenform mit Öl einfetten und den Boden zudem mit passend zurecht geschnittenem Backpapier auslegen.

    Die Masse in die Kastenform umfüllen <- wenn man die Masse ein bisschen drückt, passt auch alles so hinein, dass obenauf noch Platz für eine Glasur bleibt.

    Nun noch schnell Tomatenketchup, dunklen Agavensirup, Apfelmus und Balsamicoessig zu einer recht dickflüssigen Soße verrühren und diese gleichmäßig oben auf verteilen.

    Die Kastenform auf ein in die zweite Schiene von unten geschobenes Rost stellen und bei 180°C Umluft 50 Minuten backen.

    Nach der Backzeit den Braten in der Kastenform auskühlen lassen.

    Verwendung

    1/3 dieses Linsenbratens verwendeten wir am folgenden Tag für dieses Sonntagsessen. (siehe nächster Kommentar)
    1/3 dieses Linsenbratens gab es am nächsten Tag mit Joghurtsoße und Feldsalat (siehe: Link)
    1/3 dieses Linsenbratens aßen wir dann weitere zwei Tage später zusammen mit Kartoffeln und eine Pilz-Zwiebel-Sahne-Soße (siehe: Link)

  5. Zur Zubereitung dieses gesamten Sonntagsessens

    Zutaten
    (für 2 Personen)

    1/3 eines Linsenbratens (siehe vorheriger Kommentar), 1 Knoblauchzehe, Kartoffeln, Pfeffer, Salz, 400g Sahne, 1 Glas Rotkohl (Füllgewicht 480g), 3 EL Apfelmus, Zucker, Salz

    Vorgehensweise

    Den Backofen auf 180°C vorheizen.

    Den Linsenbraten in sechs etwa gleich dicke Scheiben schneiden.

    Die Knoblauchzehe abziehen und halbieren. Mit der Schnittkante die Auflaufform auswischen – dabei so kräftig aufdrücken, dass sich etwas Knoblauch abreibt.

    Nach und nach Kartoffeln schälen, mit einer Mandoline in dünne Scheiben schneiden und dachziegelartig aufgefächert in eine backofengeeignete Form legen (unsere ist rechteckig und hat etwa 20×34 cm), bis die ganze Form ausgelegt ist.

    Die Kartoffeln recht kräftig pfeffern und salzen.
    Dann die Sahne darüber gießen.
    Die Kartoffeln sollten fast ganz darin versunken sein.

    Im vorgeheizten Backofen (Umluft 180°C) 45 Minuten backen.

    Während das Kartoffelgratin im Backofen ist, den Rotkohl aus dem Glas in einen mittelgroßen Topf umfüllen. Den Apfelmus direkt unterheben. Dann kurz aufkochen lassen und anschließend bei reduzierter Temperaturzufuhr garen. Am Ende mit Zucker und Salz abschmecken.

    Wenn man das Kartoffelgratin aus dem Ofen geholt hat und man dieses vor dem Servieren etwa 10 Minuten abkühlen lässt, die Linsenbratenscheiben auf einer hitzeunempfindlichen Servierplatte in den abgeschalteten Backofen stellen, um die Restwärme zum Erwärmen des Bratens zu nutzen.

    Rotkohl, Kartoffelgratin und Linsenbraten zusammen servieren.


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