Quitten-Käsekuchen

Quitten-Käsekuchen (ganz)
Quitten-Käsekuchen (mein erstes Stück)

Erläuterung (inkl. Rezept)

Blog-Event: Ein kulinarischer Herbstspaziergang bei Becky`s Diner

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Published in: on Oktober 31, 2017 at 3:30 pm  Comments (2)  

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2 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Als ich den Blog-Event „Ein kulinarischer Herbstspaziergang“, der aktuell von Becky in ihrem Blog „Becky’s Diner“ ausgerichtet wird, im Internet entdeckte, geriet ich zusammen mit meinem Mann zunächst in einen regen Austausch darüber, was für Früchte überhaupt noch typisch für den Herbst seien. Spontan fielen mir zwar Äpfel, Birnen und vor allem Weintrauben ein, doch irgendwie werden diese Obstsorten inzwischen in (fast) allen Supermärkten (fast) das ganze Jahr hindurch zum Verkauf angeboten.

    Nach einigem Überlegen kam ich dann jedoch auf Quitten,
    denn Quitten gibt es – wenn ich mich nicht täusche – noch nicht ganzjährig zu kaufen. Ich kaufe sie jedenfalls wirklich immer nur im späten Herbst auf dem Markt. Bei meinem Quitten-Käsekuchen handelt es sich darum also um ein richtiges Herbstrezept.

    Obwohl ich den Quitten-Käsekuchen inzwischen schon einige Male zubereitet habe, habe ich noch keinen Blog-Beitrag zu ihm bei einem anderen Blog-Event eingereicht. Ich kann ihn also für das Blog-Event „Ein kulinarischer Herbstspaziergang“ nutzen.

    Weil ich am diesjährig bundesweiten Feiertag am letzten Tag des Oktober zwar Lust zum Backen hatte, wir aber aufgrund stressiger flankierender Arbeitstage keine rechte Lust auf Besuch hatten, reduzierte ich bei diesem Mal die Zutaten auf die Hälfte und nutzte die 18er statt der 26er Springform. Das klappte sehr gut.

    Folgend das entsprechend akualisierte Rezept:

    Zutaten
    (für eine 18er Springform)

    2 relativ große Quitten (Foto), 1 daumenlanges Stück Ingwer, 100g Zucker, 1/2 TL Zimt, 2 EL Wasser, 125g Mehl, etwas Salz, 50g gemahlene Mandeln, 90g Butter + etwas Butter zum Fetten der Form, 125g Speisequark (40 %), 1 Eigelbe, 1/2 Päckchen Puddingpulver (Bourbon-Vanille)

    Vorgehensweise

    Die Quitten mit einem feuchten Tuch von ihrem Pelz befreien, dann mit einem großen (stabilen) Messer erst halbieren, dann vierteln und zuletzt in kräftige Spalten schneiden. Die Spalten mit einem (stabilen) Sparschäler schälen und die Kerngehäuse mit einem kleinen scharfen Messer heraus schnitzen.

    Den Ingwer schälen und fein würfeln.

    Die Quittenspalten zusammen mit den Ingwerwürfelchen, 25 g des Zuckers, dem Zimt und dem Wasser in einem breiten Topf zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 15 Minuten dünsten.

    Während dessen das Mehl, die Mandeln, 50 g des Zuckers und die Butter mit der Hand zu Streuseln kneten.

    Den Backofen einschalten und auf 180° vorheizen.

    Eine 18er Springform gründlich mit Butter einfetten.

    Etwa drei Viertel der Streusel in die Springform schütten und am Boden leicht fest drücken.

    Den Sud von den Quitten vorsichtig abgießen. Den Sud etwas abkühlen lassen. Dann den Sud mit dem Quark, 25 g des Zuckers, den Eigelben und dem Puddingpulver verrühren. Die Quarkmasse gleichmäßig auf dem Teig in der Springform verteilen.

    Von den Quittenspalten jeweils die meisten Ingwerwürfelchen abstreifen und die Quittenspalten möglichst gleichmäßig aber ruhig in mehreren Schichten auf der Quarkmasse verteilen. Zum Abschluss das letzte Viertel der Streusel obenauf streuen.

    Auf der mittleren Schiene bei 180°C mit Umluft 30 Minuten backen.
    Aus dem Backofen herausholen und in der Form abkühlen lassen.

    Am Besten noch am selben Tag genießen.

  2. Das klingt wirklich sehr lecker! Und ja, da stimme ich dir zu: Ich kenne Quitten auch wirklich nur sehr saisonal im Herbst. Schade, dass sie so in Vergessenheit geraten ist.
    Viele Grüße, Becky


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