Klare Rote Bete Suppe zu mit Pilzen oder Sauerkraut gefüllten Krokety

Klare Rote Bete Suppe zu mit Pilzen oder Sauerkraut gefüllten Krokety
Klare Rote Bete Suppe (servierbereit)
Klare Rote Bete Suppe zu gefüllter Krokety
Krokety mit Champignons gefüllt
Krokety mit Sauerkraut gefüllt
Erläuterung (inkl. Rezepten)

Wir kochen uns durch das Alphabet - K

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4 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Dass wir an diesem Samstag mit Freunden zusammen Krokety essen und dazu Klare Rote Bete Suppe trinken würden, stand zwar bereits fest als Melli für diesen Monat den Buchstaben „K“ in dem von ihr organisierten Blog-Event „Wir kochen uns durch das Alphabet“ ausrief, aber da sowohl die Krokety als auch die Klare Rote Bete Suppe absolut empfehlenswert sind, habe ich mich dafür entschieden, die Rezepte dafür dennoch einzureichen und auf diese Weise bekannter zu machen.

    Eigentlich bereiteten wir dieses Abendessen aber zu, weil wir Freunde eingeladen hatten, um Ihnen anhand von Fotos von meiner Reise nach Warschau zu berichten, was wir mit einem landestypischen Essen zur Einstimmung verbanden.

    Natürlich gibt es viele polnische Gerichte, die mir schmecken. Drei Gründe sprachen für die Auswahl:

    1. Sowohl die Krokety als auch die Klare Rote Bete Suppe habe ich bereits zuvor zubereitet, sodass mir die Zubereitung recht gelingsicher erschien.
    2. Sowohl für die Krokety als auch für die Klare Rote Bete Suppe braucht man keine außergewöhnlichen Zutaten – abgesehen von den Rote Beten vielleicht, die aber gerade Saison haben und deshalb zur Zeit auch (nicht bereits vorgegart und vakuumiert) überall zum Verkauf angeboten werden.
    3. Sowohl die Krokety als auch die Klare Rote Bete Suppe lassen sich gut vorbereiten, sodass nur noch wenig zu tun ist, wenn die Gäste da sind.

    Abgesehen davon, dass ich mir den Teig falsch einteilte,
    sodass ich nur sieben statt acht Pfannkuchen backen konnte, wie man auf den Fotos erkennen kann, gelang alles prima und es schmeckte uns und unseren Gästen auch sehr gut, sodass ich in den folgenden beiden Kommentaren festhalten werde, wie ich bei der Zubereitung vorging, um es das nächste Mal wieder genauso zu machen.

    Mit kulinarischen Grüßen
    Gourmandise

  2. Klare Rote Bete Suppe

    Zutaten (für einen Krug)

    1kg Rote Bete, 1 dicke Möhre, 1 Stück Knollensellerie (ungefähr Tortenstück groß), 10cm von einer mitteldicken Stange Lauch, 5 Stengel glatte Petersilie, 2 Liter Wasser, 6 Körner Piment, 1 Knoblauchzehe, 1 TL Zucker, 2 TL Salz, 3 EL Zitronensaft

    Vorgehensweise

    Die Rote Bete von eventuell daran haftender Erde befreien und gründlich waschen. Dann zügig schälen, längs halbieren und in etwa 1-2 cm dicke Scheiben schneiden.

    Die Möhre waschen und dann in Würfel von etwa 3x3x3 cm Kantenlänge schneiden. Das Lauchstück längs halbieren, mit Wasser ausspülen und dann in etwa 2 cm breite Halbringe schneiden. Vom Knollensellerie die äußere Schale abschneiden und entsorgen, den Rest auch in grobe Würfel von etwa 3x3x3 cm Kantenlänge schneiden. Die Petersile nur kurz unter fließend Wasser abbrausen.

    Rote Bete, Möhre, Lauch, Knollensellerie, Petersilie sowie die Pimentkörner zusammen mit dem Wasser in einen größeren Topf geben.

    Den Topf auf den Herd stellen, mittels hoher Temperaturzufuhr schnell aufkochen lassen, die Temperaturzufuhr reduzieren, einmal durchheben, den Deckel auflegen und dann bei geringer Temperturzufuhr 45 Minuten köcheln lassen.

    Sobald die Zeit um ist, die Knoblauchzehe abziehen und geviertelt in den Topf geben. Anschließend nochmals 5 Minuten köcheln lassen.

    Wenn der Topfinhalt also insgesamt 50 Minuten geköchelt hat, alles durch ein Sieb abschütten, dabei die Flüssigkeit in einer Schüssel auffangen. Das Gemüse einen Moment abtropfen lasssen.

    Während dessen den Topf ausspülen. Dann die aufgefangene Flüssigkeit wieder dorthin schütten.

    Zitronensaft, Salz und Zucker einrühren.

    [Anmerkung: So ist die Klare Rote Bete Suppe eigentlich schon fertig, kann aber bis dahin am Vortag oder am selben Tag vormittags vorbereitet werden, da nichts dagegen spricht, sie so bis zur späteren Verwendung beiseite zu stellen.]

    Kurz bevor es das Essen geben soll, die Klare Rote Bete Suppe erhitzen und heiß in eine hitzebeständige Kanne umfüllen.

    Entweder als leichte Vorspeise oder als heißes, würziges Getränk zum Essen genießen.

  3. Zutaten
    (für eigentlich 8 Krokety mit zwei verschiedenen Füllungen)

    für den Teig (für eigentlich 8 Pfannkuchen):
    200g Mehl, 2 EL Sonnenblumenöl, 2 Eier, 250ml Milch, 1/4 TL Salz

    für die Füllung von 4 Pfannkuchen:
    500g frische Champignons, etwas Sonnenblumenöl, 1 mittelgroße Zwiebel, Salz, Pfeffer

    für die Füllung von 4 Pfannkuchen:
    1 Paket Sauerkraut (500g), etwas Sonnenblumenöl, 1 mittelgroße Zwiebel, Zucker, Salz, Pfeffer, 100ml Sahne

    weitere Zutaten:
    Sonnenblumenöl zum Braten, 2 Eier und Semmelbrösel zum Panieren

    Vorgehensweise

    Die eine Zwiebel pellen und hacken. In einem breiteren Topf etwas Öl erhitzen, darin die Zwiebelstückchen glasig dünsten. Das Sauerkraut hinzugeben. Mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen – es sollte nicht mehr zu sauer, dafür aber leicht pfeffrig schmecken. Anschließend mit geschlossenem Deckel etwas 1/2 Std. köcheln lassen, dabei gegebenenfalls zwischendurch etwas Wasser angießen, aber nur soviel das nichts anbrennt. Am Ende die Sahne angießen. Ohne Deckel noch solange weiterköcheln lassen, bis die Flüssigkeit der Sahne verkocht ist und das Sauerkraut leicht am Topfbodem anzusetzen beginnt.

    Während das Sauerkraut köchelt die Champignons putzen und (je nach Größe viertel, sechsteln oder achteln). Die zweite Zwiebel pellen und recht fein hacken.

    Dann das Mehl, etwas von der Milch, zwei der Eier und den TL Salz in eine Rührschüssel geben. Mit einem Schneebesen gründlich miteinander verrühren bis der Teig klümpchenfrei ist. Unter Rühren nach und nach immer mehr Milch zugeben, bis die ganze Milch eingerührt und alles zusammen zu einem relativ dünn flüssigen Teig geworden ist. Diesen mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem relativ warmen Ort etwa eine halbe Stunde quellen lassen.

    Wenn der Teig angerührt ist, sollte eigentlich auch das Sauerkraut fertig sein. Nun in einer recht großen (emaillierten) Pfanne etwas Öl erhitzen. Darin zunächst die Zwiebeln glasig dünsten. Die Champignons zugeben. Unter gelegentlichem Rühren solange braten lassen, bis alle ausgetretene Flüssigkeit wieder verdampft ist. Dann erst salzen und
    pfeffern.

    Um folgend stressfrei agieren zu können, empfiehlt es sich alles, was im nächsten Schritt benötigt wird, gut erreichbar aufzubauen. Auf dem unter diesem Link zu findenden Foto sieht man, wie ich das mache: https://flic.kr/p/218DDwL

    In einer Pfanne mit möglichst niedrigem Rand (ich nahm meine Crepes-Pfanne) etwas Öl erhitzen. Etwa ein achtel des Teiges (bei mir ist das – dachte ich – eine meiner Schöpfkellen) hinein geben und gleichmäßig darin verteilen. Wenn der Pfannkuchen fest ist, die Pfanne vom Herd nehmen, den Pfannkuchen auf einen bereit stehenden Teller heben, direkt ein Viertel der Pilzfüllung auf seine Mitte geben und dann sofort die Seiten zusammenschlagen, denn der Pfannkuchen muss zu der Tasche geklappt werden, solange er noch sehr heiß und damit weich genug ist. Wenn die Tasche geklappt ist, diese mit der Verschlussseite nach unten auf eine bereitstehende Servierplatte legen. Dann die Pfanne wieder auf den Herd stellen und den nächsten Pfannkuchen ebenso zubereiten. Wenn vier Pfannkuchen soweit verarbeitet sind, stellt man sie beiseite, um sie abkühlen und dabei fester werden zu lassen. Etwa ein achtel des Teiges (bei mir ist das – dachte ich – eine meiner Schöpfkellen) hinein geben und gleichmäßig darin verteilen. Wenn der Pfannkuchen fest ist, die Pfanne vom Herd nehmen, den Pfannkuchen auf einen bereit stehenden Teller heben, direkt ein Viertel der Sauerkrautfüllung auf seine Mitte geben und dann sofort die Seiten zusammenschlagen, denn der Pfannkuchen muss zu der Tasche geklappt werden, solange er noch sehr heiß und damit weich genug ist. Wenn die Tasche geklappt ist, diese mit der Verschlussseite nach unten auf eine bereitstehende Servierplatte legen. Dann die Pfanne wieder auf den Herd stellen und den nächsten Pfannkuchen ebenso zubereiten, bis der Teig aufgebraucht ist, was eigentlich erst nach dem achten Pfannkuchen soweit sein sollte. Wenn die restlichen Pfannkuchen soweit verarbeitet sind, stellt man auch sie beiseite, um sie abkühlen und dabei fester werden zu lassen.

    Dafür sollte man mindestens eine halbe Stunde investieren. (Man kann die Zwischenzeit aber auch länger ausfallen lassen, dieses Mal hatte ich die Krokety bereits am Vormittag soweit vorbereitet, bei früheren Gelegenheiten tat ich dies sogar schon am Abend des Vortages.)

    Kurz bevor es die Krokety geben soll, heizt man den Backofen auf 50°C vor und baut eine „Panierstraße“ auf, d.h. man verquirlt zwei Eier in einem tiefen Teller und verteilt reichlich Semmelbrösel auf einem weiteren Teller und stellt diese dann in dieser Reihenfolge nebeneinander, wobei neben dem Eierteller die Pfannkuchentaschen stehen und sich neben dem Semmelbröselteller der Herd befindet. Auf dem unter diesem Link zu findenden Foto sieht man, wie ich das mache: https://flic.kr/p/218DDwL

    Außerdem stellt man zwei Pfannen (ich nehm dafür gerne meine beiden schmiedeeisernen Pfannen) auf den Herd und erhitzt darin etwas Öl.

    Nun werden die ersten beiden Pfannkuchentaschen jeweils erst in dem verquirlten Ei und anschließend in den Semmelbröseln gewendet und dann direkt in eine der beiden Pfannen gelegt. Man brät beide von beiden Seiten an, bis diese eine satte goldbraune Farbe und eine schön knusprige Hülle haben, die sie zu Krokety machen und legt die fertigen dann auf Servierplatten, die zum Warmhalten der Krokety auf einem Rost in dem auf 50°C geheizten Backofen stehen. Ebenso verfährt man dann mit den restlichen Pfannkuchentaschen.

    Wenn alle Krokety angebraten sind,
    direkt servieren und warm genießen.

    Notiz für das nächste Mal

    Entweder das nächste Mal alle Pfannkuchen etwas dünner backen, denn der Teig hätte vermutlich für acht Pfannkuchen gereicht, wenn man jedes Mal wirklich nur ein Achtel des Teiges genommen hätte.
    Oder das nächste Mal für den Teig 250g Mehl, 2 Eier, 300ml Milch und 1 TL Salz nehmen, womit man auf der sicheren Seite wäre, ggf. übrig bleibender Teig könnte am Ende noch zu einem zusätzlichen Pfannkuchen gebraten werden, den man dann als gerollten Pfannkuchen mit Marmelade nascht. ;-)

  4. Hi Gourmandise,
    ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen, mit roter Bete eine Suppe zuzubereiten, aber sie klingt schön herbstlich und lecker. Auch die Korkety, die ich bis gerade eben noch nicht kannte, klingen sehr lecker. Danke für die beiden Rezepte.
    LG Melli


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