Wiener Fiakergulasch

Wiener Fiakergulasch (Tischbild)
Wiener Fiakergulasch (mein Teller)
Erläuterung (samt Rezept)

volkermampft.de - Die kulinarische Weltreise

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  1. Anfang dieses Monats habe ich mit Freude gesehen, dass Volker und Christina in Ihrem Blog „volker mampft. Essen, Trinken, Reisen und was die Frau so sagt“ bekannt gaben, die von Ihnen im Jahr 2018 organisierte kulinarische Weltreise im Jahr 2019 fortzusetzen.
    Gern beteilige ich mich weiterhin daran.

    Für den ersten Monat in diesem Jahr luden sie uns nach Österreich ein. Da fielen mir gleich eine Vielzahl leckerer Gerichte ein. Ich entschied mich aber dafür, dieses Blog-Event wieder zum Anlass zu nehmen, entweder etwas ungewöhnliches oder etwas, was ich eigentlich schon seit längerem Mal ausprobieren wollte, aber bislang nicht dazu kam, zuzubereiten.

    So ein Wiener Fiakergulasch passt zu beiden Kategorien: so fand ich die Zubereitung eines solchen Gulaschs einerseits schon seit geraumer Zeit reizvoll, empfand ich andererseits doch ungewöhnlich so ein Gulasch mit Spiegelei, Gurken und dann auch noch mit Heißwürstchen zusammen zu servieren.

    Bei der Zubereitung orientierte ich mich an dem Rezept, welches ich unter https://www.austria.info/at/aktivitaten/essen-und-trinken/rezepte-aus-osterreich/fiakergulasch im Internet fand, weil die dortige Beschreibung vielversprechend klang.

    Nachdem es das Wiener Fiakergulasch nun bei uns kam, kann ich berichten, dass ich das Spiegelei auf dem Gulasch als wirkliche Bereicherung empfand, Essig- bzw. Gewürzgurken auch sehr gut passten und die Heißwürstchen m.E. zwar nicht erforderlich sind, aber trotzdem überraschend mit dem Rest harmonierten.

    Ich kann das Nachkochen also empfehlen
    – insbesondere weil auch das Gulasch selbst grandios schmeckte.

  2. Da ich mich dafür entschied die in dem Rezept, an dem ich mich orientierte, verwendeten Zutaten zu reduzieren, da ich nur für mich und meinen Mann statt für vier hungrige Kutscher kochte, halte ich folgend fest, was ich verwendete und wie ich bei der Zubereitung vorging:

    Zutaten
    (für 2 Portionen, wie auf dem Tellerbild zu sehen)

    knapp 600g Rindfleisch (ich hatte Nacken vom Heckrind – Schulter wäre vermutlich allerdings noch besser geeignet), 2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 1/4 TL Kümmel (ganz), Rapsöl, 2 EL Paprikapulver (edelsüß), 2 EL Weißweinessig, 1 EL Tomatenmark, 1/4 TL Mayoran (getrocknet), Salz, Pfeffer, 300ml + 100ml + 100ml + 100ml Wassser
    sowie 2 Brötchen, 2 Heißwürstchen, 2 Gewürzgurken, 2 Eier, etwas Butter

    Vorgehensweise

    Rindfleisch in mundgerechte Stücke schneiden.
    Die Zwiebeln nicht zu fein schneiden. Den Knoblauch abziehen. Den Kümmel in einem Mörser zermalmen.

    In einem geeigneten Topf (ich nahm unseren bewährten gußeisernen Lodge Combo-Cooker) etwas Rapsöl erhitzen und die Zwiebeln darin bei eher geringer Temperaturzufuhr unter stetigem Rühren recht langsam weich dünsten. Das Paprikapulver darüber streuen. Dieses einen kurzen Moment mitanbraten und dabei das aufsteigende Aroma genießen. Dann mit dem Weißweinessig ablöschen. Das Tomatenmark einrühren. Die Rindfleischstücke und Knoblauch, Kümmel und Majoran zufügen und recht kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend einmal gründlich durchheben. Soviel Wasser angießen, dass das Fleisch gerade so bedeckt ist (bei dem von mir verwendeten Topf und der von mir verwendeten Fleischmenge, reichten dafür 300ml). Mit aufgelegtem Deckel dann 2,5 Stunden auf kleiner Flamme köcheln lassen. Zwischendurch ab und an umrühren. Immer erst dann, wenn die Flüssigkeit um ungefähr die Hälfte eingekocht ist, wieder etwas Wasser angießen (mir erschienen dreimal 100ml Wasser richtig).

    Nach den 2,5 Stunden noch ein paar Minuten ohne Deckel köcheln lassen, um die Flüssigkeit ein letztes Mal zu reduzieren.
    Das Gulasch ist damit dann eigentlich fertig. (Bei mir war kein abschließendes Abschmecken erforderlich.)

    Für die Garnitur nun noch die Heißwürstchen halbieren, die Enden einschneiden und in etwas Rapsöl in einer Pfanne kurz anbraten.
    Parallel dazu die Gewürzgurken fächerartig einschneiden.
    Abschließend die beiden Eier in Butter zu Spiegeleiern anbraten, bei denen das Eigelb noch flüssig genug bleibt, um nachher ins Gulasch zu laufen.

    Je etwa die Hälfte des Gulaschs auf Teller geben. Je ein Spiegelei darauf setzen und die Gurkenfächer sowie die Heißwürstchen daneben legen,
    Dazu die Brötchen reichen.

    Genießen!

  3. […] Fiakergulasch wurde gleich doppelt zubereitet. Einmal findet Ihr es in Brittas Kochbuch und auch Gourmandise hat diese durchaus spezielle Kombi mit Gewürzgurke, Spiegelei und Würstchen zubereitet. Beiden hat […]

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