Südafrikanisches Gericht: Bunny Chow

Südafrikanisches Gericht: Bunny Chow
Erläuterung (inkl. Rezept)

volkermampft.de - Die kulinarische Weltreise

Published in: on April 18, 2019 at 6:55 pm  Comments (11)  

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11 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Dass die von Volker in seinem Blog volkermampft ausgerichtete kulinarische Weltreise für den April nach Südafrika führt (siehe: https://volkermampft.de/outdoorkueche-und-kulinarische-vielfalt-auf-nach-suedafrika/), nahm ich zum Anlass, mal wieder ein „Bunny Chow“ zuzubereiten, wobei ich auf ein Rezept sowie eine Gewürzmischung zurückgriff, die uns Freunde vor einiger Zeit aus Südafrika mitbrachten.

    Hier der Link zur ersten Umsetzung dieses geschenkten Rezepts:
    https://gourmandise.wordpress.com/2016/04/22/bunny-chow-umsetzung-geschenktes-rezept/

    Da ich dieses Mal nur für meinen Mann und mich kochte, entschied ich mich dafür, lediglich die halbe Menge zu machen. Beim Einkauf musste ich zwar erst ein wenig suchen, weil ich trotz reduzierter Mengen nicht auf die Vielfalt der beteiligten Zutaten verzichten wollte, doch dann entdeckte ich in dem Supermarkt, in dem ich auf dem Heimweg von der Arbeit gerne einkaufe, eine Dose mit 250g Abtropfgewicht, in der sich eine Mischung von Kichererbsen, weißen Bohnen, Kidney-Bohnen und Lime-Bohnen befand, sowie ein Tiefkühlpaket, in dem Blumenkohl, Brokkoli und Erbsen gemeinsam eingefroren waren. Perfekt!

    Da sich die heutige Zubereitung für 2 Personen bewährte, halte ich folgend fest, wie ich dabei vorging:

    Zutaten

    3 mittelgroße Kartoffeln (festkochend), 1 Zwiebel, 1 dicke Möhre, 2 mittelgroße Tomaten, 2 EL Kokosöl, 1 Dose Kichererbsen-Bohnen-Mix (250g Abtropfgewicht), 250g von einer Blumenkohl-Brokkoli-Erbsen-Mischung (TK), 2 EL Cape Malaly Curry, Wasser, Salz, 1/2 Kastenweißbrot

    Vorgehensweise

    Die Kartoffeln waschen und in etwa 1x1x1 cm große Würfel schneiden.
    In einem kleinen Topf die Kartoffelwürfel mit etwas Wasser (gesalzen) aufsetzen und mit aufgelegtem Deckel etwa 10 Minuten köcheln lassen.

    Derweil die Zwiebel abziehen und recht fein hacken sowie die Möhre schrappen und in geviertelte Scheiben schneiden. Außerdem auch schon die Tomaten schälen und in Stücke zerteilen.

    Die Kartoffeln abgießen und bis zur späteren Verwendung beiseite stellen.

    In einem größeren Topf das Kokosöl erhitzen. Darin die Zwiebelstückchen anschwitzen. Wenn diese glasig zu werden beginnen, die Gewürzmischung einrühren und unter Rühren solange weiterbraten bis die Gewürze am Topfboden anzusetzen beginnen. Nun die Möhren zufügen, um diese ebenfalls einen Moment mit anzubraten. Dann die tiefgefrorenen Blumenkohl, Brokkoli und Erbsen hinzu geben. Einen Moment antauen lassen. Nun die Tomatenstückchen hinzufügen, unterheben, einen Schwupp Wasser angießen und mit aufgelegtem Deckel solange köcheln lassen bis die Gemüse gar (aber noch nicht zerkocht!) sind. Das dauerte bei mir nochmals etwa 10 Minuten. Anschließend die vorgegarten Kartoffelwürfel sowie den Inhalt der Dose zu fügen. Alles zusammen heiß werden lassen. Zum Abschluss mit Salz abschmecken. Den Herd ausschalten.

    Das halbe Brot aushöhlen und dann mit der Schnittfläche nach oben auf einen Teller setzen. Die Gemüsemischung in die Brothöhle einfüllen und um das Brot ringsherum verteilen. Das Brotinnere dazu reichen.

    Es wird mit den Händen gegessen!

    Da auch so ein halbes Brot sehr sättigend ist, teilt man sich die gefüllte Brothälfte mit jemandem, den man mag. :-)

  2. Das hatte ich mal in Durban – es war HÖLLISCH scharf ;-) Dann probiere ich lieber deine Version ;-)

    • Liebe Gabi, freue mich über Deinen Kommentar, in dem Du von eigenen Erfahrungen mit diesem Gericht berichtest. Meine Version ist überhaupt nicht scharf, soll aber trotzdem authentisch sein.
      Gruß Gourmandise

  3. […] Küchenlatein: Erdnussuppe Küchenmomente: Südafrikanische Melktert (Milchtarte) Backmaedchen 1967: Südafrikanischer Malva Pudding (Malva-Poeding) zimtkringel: Biltong – Trockenfleisch auf südafrikanische Art Chili und Ciabatta: Hertzog koekies – Hertzoggies magentratzerl: Fischcurry mit Auberginen Brittas Kochbuch: Monkey Gland Steak Brittas Kochbuch: Gurken-Koriander-Sambal Brittas Kochbuch: Cornfritters mit Gurke-Koriander-Sambal Chili und Ciabatta: Kapmalaiisches Hühnercurry Volkermampft: Bobotie – der südafrikanische Hackauflauf Gourmandise: Bunny Chow […]

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  6. Hmm, das könnte etwas für uns sein! Ich liebe Kombinationen mit Brot, Gemüse und Sauce. Herzlichen Dank für das interessante Rezept!
    Liebe Grüße
    Simone

    • Hallo Simone,
      wenn Du die Kombination von Brot, Gemüse und Sauce magst,
      solltest Du dieses Gericht wirklich unbedingt mal ausprobieren.
      Liebe Grüße
      Gourmandise

  7. Vielen Dank für das tolle Rezept, es schaut echt mega lecker aus! 🙂 LG John

    • Hallo John Reed,
      freue mich, dass Du Dich über mein Rezept freust.
      Ich kann die Zubereitung wirklich weiterempfehlen.
      Gruß Gourmandise

  8. […] wir das es dort genauso gut zubereitet wird. Eigentlich noch zu den Snacks zählen müsste man das Bunny Chow von Gourmandise. Ein Gericht, welches im Rahmen der Apartheid erfunden wurde. Indern wurde verboten […]


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