Malfatti mit Salbei-Butter und Tomatensalat

Malfatti mit Salbei-Butter und Tomatensalat
Rezept

Published in: on September 13, 2012 at 8:31 pm  Comments (3)  

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  1. Als ich das Rezept für die Malfatti in Küchenschabes Blog-Artikel „Schlecht gemacht und gewutzelt …“ las, fiel mir wieder ein, wie gut uns die Bärlauch-Gnocchi schmeckten, die ich nach einem Rezept von Barbara im Frühjahr dieses Jahres zubereitete, da diese ebenfalls viel Ricotta enthielten und dadurch herrlich fluffig waren.

    Damit war denn auch eigentlich schon entschieden, was es abends zu essen geben würde, da diese bärlauchfreie Variante nicht nur von der Bärlauchsaison unabhängig ist, sondern ebenso schnell zuzubereiten schien und darüber hinaus eine weitere Verwendungsmöglichkeit für den auf unserer Fensterbank stehenden frischen Salbei bot.

    Dass ich keine vier Eier mehr hatte, ließ sich meines Erachtens durch die Verwendung von 3 Eiern statt von 2 Eiern und 2 Eigelb ausgleichen, der ebenfalls fehlende Hartgrieß wurde kurzerhand durch Mehl ersetzt und weil jeder seine eigenen Methoden beim Kochen hat, erlaubte ich mir auch bei der Vorgehensweise ein paar Abweichungen. Somit lohnt, dass ich gleich noch ein eigenes Rezept notiere. Die Malfatti mit Salbei-Butter schmeckten auf jeden Fall hervorragend.

    Ein herzlicher Dank darum an die Küchenschabe für die Anregung.
    Gourmandise

    • Die Küchenschabe freut sich, wenn ihr Rezept als Inspiration gedient hat :-)!

  2. Zutaten
    (für 36 Malfatti samt Salbei-Butter = 4 Teller wie abgebildet = vollständiges Abendessen für 2 Personen)

    250 g Ricotta, 3 Eier, 1/2 TL Salz, 100 g Parmesan, 1/4 Muskatnuss, 75 g Mehl (Typ 405) + Mehl zum Wenden der Malfatti
    50 g Butter, 10 (größere) Salbeiblätter, Salz
    3 Liter Wasser, 30g Salz

    Vorgehensweise

    Die Eier (ohne Schalen) in eine kleine Rührschüssel geben und mittels eines Schneebesens leicht schaumig rühren. Den Ricotta und das Salz unterrühren. Den Parmesan sowie die Muskatnuss darüber reiben. Das Mehl hinzugeben. Alles gründlich miteinander verrühren.

    Dann mit zwei Kaffeelöffeln unregelmäßige Kleckse (=Malfatti) abnehmen, diese auf ein mit Mehl bestreutes Brett setzen und in dem Mehl wenden, damit sie weder am Brett noch aneinander kleben bleiben.

    Nun das Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen.

    Während das Wasser heiß wird, zunächst die Salbeiblätter von der Mittelrippe befreien und die Blätter dann in schmale Streifen geschnitten zusammen mit der Butter in einer kleinen (schmiedeeisernen) Pfanne geben. Bei geringer Temperaturzufuhr ganz allmählich erhitzen und so den Salbeigeschmack sich verteilen lassen. Es darf am Ende ruhig ein wenig brutzeln, der Salbei sollte aber nicht trocken oder gar braun werden.

    Sobald das Wasser kocht, das Salz einrühren und die Hitzezufuhr soweit absenken, dass es gerade nicht mehr sprudelt.

    Nun zügig aber einzeln die Malfatti in das Wasser geben und warten, bis die Malfatti von selbst an die Oberfläche steigen. Dies dauerte bei mir etwa 3 vielleicht auch 4 Minuten. Die Malfatti mit einem Schaumlöffel von der Oberfläche fischen und kurz zum Abtropfen in ein Sieb setzen.

    Die Malfatti noch heiß servieren und dazu die Salbei-Butter zum Darüberträufeln reichen.

    Beilageempfehlung

    Als Beilage eignet sich mit Olivenöl und Zitronensaft angemachter Tomatensalat, der neben Tomaten nur noch gewürfelte Zwiebeln sowie etwas frisch gerupftes Basilikum enthält und einfach mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abgeschmeckt wurde.


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