Kuchenbuffet anlässlich meiner Geburtstagsfeier

Key Lime Pie - ganz
Key Lime Pie - Stück
Schoko-Bananen-Kuchen - ganz
Schoko-Bananen-Kuchen - Stück
Frankfurter Kranz - ganz
Frankfurter Kranz - Stück
Rezepte

Published in: on Februar 22, 2014 at 3:00 pm  Comments (4)  

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  1. Dieses Jahr fiel mir die Entscheidung, welche Kuchen ich zu meinem Geburtstag backen sollte, besonders schwer, mussten doch recht viele Gäste bedauernd im Vorfeld absagen und hatte zudem Dirk zu seinem Geburtstag ein Rezept für Frankfurter Kranz geschenkt bekommen, welches ich ihm versprach, zu meinem Geburtstag umsetzen zu dürfen, sodass mir nur noch zwei Kuchen zu backen übrig blieben.

    Nach etlichen Stunden Surfens und Schwankens stand dann aber fest:

    Ich backe erstmals den Key Lime Pie nach, den Venda von der Zuckerwerkstatt beim Kulinarischen Roadtrip durch die USA einreichte, wodurch ich auf ihn aufmerksam wurde.

    und

    Als zweiten Kuchen backe ich nochmals den Schoko-Bananen-Kuchen, den ich im vorigen Jahr auf den Seiten der Küchenschabe entdeckte und der damals mein Favourite des Kuchenbuffets wurde.

    Beide Kuchen wurden sehr lecker und kamen auch bei meinen Gästen gut an.

    Da ich beim Nachbacken – wie üblich – leicht von den Rezepten abwich, aber dennoch zu schmackhaften Ergebnissen gelangte, beschreibe ich in den folgenden Kommentaren, wie ich dabei vorging.

    Soviel vorab
    Gourmandise

  2. Rezept für den Key Lime Pie:

    Zutaten
    (für eine 26er Form)

    200g Butterkekse, 125 Butter, 6 Eier, 6 Limetten, 1 Dose gezuckerte Kondensmilch (Milchmädchen, 400g), 175g Zucker, eine Prise Salz
    + etwas Butter zum Fetten der Form

    Vorgehensweise

    Die Springform buttern.

    Die Butterkekse in einen Mixer geben und darin solange mixen bis sie gründlich zerkrümelt sind. Die Butter in der Mikrowelle erwärmen bis sie flüssig ist. Die Butterkekskrümel zusammen mit der geschmolzenen Butter in eine Rührschüssel geben und darin mittels einer Gabel vermischen. Am Ende mit den Händen zu einer Teigkugel verkneten.

    Die Teigkugel in die Mitte der Springform setzen und mit den Händen darin so verteilen, dass der gesamte Boden gleichmäßig bedeckt ist.

    Die Springform dann in den Kühlschrank stellen
    und darin mindestens eine Stunde kühlen.

    Dann den Backofen auf 180°C vorheizen, die Eier trennen und die Limetten auspressen.

    Die Eigelbe in eine Rührschüssel geben und mit den Quirlen eines Handrührgerätes richtig schaumig schlagen. Dann die gezuckerte Kondensmilch angießen gut mit dem Handrührgerät untermischen. Anschließend den Limettensaft zufügen. Gründlich unterrühren.

    Die Springform aus dem Kühlschrank holen. Die Ei-Kondensmilch-Zitronensaft-Mischung darauf verteilen und sogleich auf ein in die zweite Schiene von unten geschobenes Rost in den Backofen stellen.
    Bei 180°C (Ober-und Unterhitze) 25 Minuten backen.

    In dieser Zeit die Eiweiße zusammen mit dem Zucker und dem Salz in ein nicht zu kleines, recht hohes Gefäß geben und solange schlagen, bis richtig fester Eischnee entstanden ist.

    Die Springform aus dem Backofen holen.
    Den Eischnee schnell gleichmäßig darauf verteilen und dann mit der Rückseite eines Esslöffels ein hübsches Muster auf die Oberseite zeichnen.

    Die Springform zurück in den Backofen stellen.
    Sogleich die Einstellung auf 250°C Oberhitze ändern
    und nur solange im Backofen lassen, bis die Oberseite eine schöne Farbe angenommen hat. (Bei mir waren das knappe 5 Minuten!)

    Den Kuchen dann mehrere Stunden kühl stellen (bei mir über Nacht).

    Am Besten auch recht kühl genießen.

    Notiz

    Mir und unseren Gästen schmeckte es ausgezeichnet.
    Ich könnte ihn beim nächsten Mal wieder genauso zubereiten.
    Vielleicht würde ich aber ausprobieren, den Boden etwas dicker zu machen, also mit 250g Butterkeksen und 150g Butter…

  3. Rezept für den Schoko-Bananen-Kuchen:

    Zutaten
    (für eine 26er Springform)

    200g Zartbitter-Schokolade (70% von Lindt), 200g Butter, 5 EL Weizenmehl (Typ 405), 5 EL Zucker, 4 Eier, 1 TL Vanillezucker, 5 eher kleine Bananen, Saft einer Zitrone
    + Butter zum Fetten der Form

    Vorgehensweise

    Den Backofen auf 175° C vorheizen.

    Die Schokolade zusammen mit der Butter in eine – nicht Induktionsherd geeignete – Edelstahlrührschüssel geben. Auf kleiner Stufe auf dem Induktionsherd unter gelegentlichem Rühren schmelzen. (Alternativ: im Wasserbad schmelzen.)
    Das Mehl zufügen und glatt rühren.

    Die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker mit einem Handrührgerät in einer Rührschüssel zu einer schaumigen Masse schlagen.

    Die Schokoladen-Butter-Mehl-Mischung unterrühren.

    Die Bananen in einer weiteren Rührschüssel mit einer Gabel zerdrücken, den Zitronensaft angießen und mit dem Bananenbrei vermischen.

    Den Boden der Springform mit Backpapier auskleiden und die Wand gründlich einbuttern.

    Etwas mehr als die Hälfte der Schokomasse in die Springform geben und glatt streichen. Den Bananenbrei möglichst gleichmäßig drauf verteilen. Die restliche Schokomasse drüber gießen, so dass nirgends mehr Banane zu sehen ist.

    Die Springform auf den auf die mittlere Schiene eingeschobenen Rost stellen und 30 Minuten backen lassen.

    Aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen.

    Mit Puderzucker bestäubt servieren.

    Notiz

    Der Kuchen war wieder sehr lecker. Die größere Menge Zitronensaft hat sich bewährt, wirkte die Füllung dadurch doch noch fruchtiger.

  4. Dirk war inzwischen auch so nett mir das Rezept für den Frankfurter Kranz zu verraten, welches er zum Geburtstag bekam und nach dem er vorging:

    Zutaten

    für den Teig

    4 Eier, 125g Butter, 125g Zucker, 1 Pckch Vanillezucker, 150g Mehl, 100g Speisestärke, 1/2 Pckch. (=6g) Backpulver
    + etwas Butter zum Fetten der Form

    für die ‚leichte‘ Buttercreme
    1 Pckch. Vanillepuddingpulver, 1/2 Liter Milch, 1 Prise Salz, 30g Zucker, 200g Butter

    für die Marmeladenschicht
    200g Kirschmarmelade

    für den Krokant
    60g gehackte Mandeln, 80g Zucker

    Vorgehensweise

    Den Backofen auf 180°C vorheizen.

    Die Eier trennen.

    Die Eiweiße zu Eischnee schlagen.

    Die Eigelbe zusammen mit der für den Teig vorgesehenen Butter und dem für den Teig vorgesehenen Zucker (einschließlich des Vanillezuckers) schaumig rühren.

    Das Mehl mit dem Backpulver und der Speisestärke vermischen. Diese Mischung nach und nach zu der Eigelbmischung geben und unterrühren. (Das ergibt einen erstaunlich festen Teig, der so aber richtig sein soll.)

    Den Eischnee behutsam nach und nach einarbeiten.

    Den Teig dann in eine gründlich gebuttertete Kranzform füllen.

    Die Kranzform sodann in einen in die zweite oder dritte Schiene von unten geschobenen Rost in den Backofen stellen und ca. 20 Minuten backen, dann mit Alufolie abdecken.und weitere 20 Minuten backen.

    Während dieser Zeit das Puddingpulver mit dem für die Creme vorgesehenen Zucker und etwas kalter Milch anrühren. Die restliche Milch mitsamt der Prise Salz in einem Topf aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Das angerührte Puddingpulver einrühren. Auf dem Herd nochmals kurz aufkochen lassen und dann zum Abkühlen beiseite stellen. Dabei allerdings zwischenzeitlich immer mal wieder umrühren, um zu verhindern das sich eine Haut bildet.

    Die Kranzform aus dem Backofen holen und zum Abkühlen bei Seite stellen. Nach etwas einer halben Stunde, wenn der Kuchen schon etwas abgekühlt ist, aus der Form holen. Dann weiter abkühlen lassen.

    Wenn Kuchen und Pudding richtig abgekühlt sind, die Butter, die für die Creme vorgesehen ist, aus dem Kühlschrank holen und solange nach und nach vorsichtig erhitzen bis sie dieselbe Temperatur wie die abgekühlte Creme hat. (Dirk maß das mit einem Thermometer.) Die Butter dann schaumig rühren und die Puddingmasse darunter ziehen.

    Den abgekühlten Kranz zweimal horizontal durchschneiden, sodass drei etwa gleich dicke Schichten entstehen.

    Die untere Schicht mit der Kirschmarmelade bestreichen. Die nächste Schicht darauf setzen und diese mit Buttercreme bestreichen. Die letzte Schicht darauf setzen und den ganzen Kuchen von außen mit Buttercreme bestreichen.

    Den für den Krokant vorgesehenen Zucker in einer emaillierten Pfanne schmelzen und leicht bräunen. Die Mandeln unterrühren. Noch einen Moment weiter bräunen, dann direkt aus der Pfanne holen und auf einem Küchenbrett zu Krokant zerkleinern.

    Die Creme mit dem Krokant bestreuen.

    Hinweis

    Der Frankfurter Kranz war sehr lecker. Beim nächsten Mal könnte man allerdings etwas mehr Creme für die zweite Schicht verwenden (etwa zwei Drittel der Gesamtcreme statt ein Drittel). Außerdem wäre zu Überlegen, ob man die Mandeln vorher bereits leicht anröstet bevor man sie zum gebräunten Zucker gibt, damit man sie gleich nach dem Unterrühren vom Herd nehmen kann.


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