Französischer Lammtopf

Französischer Lammtopf (Tisch)
Französischer Lammtopf (Auflaufform)
Französischer Lammtopf (Teller)
Erläuterung & Rezept

Rettet den Sonntagsbraten - denn weniger ist besser!

Published in: on Juli 19, 2015 at 8:03 pm  Comments (1)  

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  1. Am Samstagmorgen ging ich auf den Markt, der samstags in Osnabrück am Dom stattfindet, um dort das Fleisch zu erwerben, welches ich für den für Sonntagabend geplanten „Französischen Lammtopf“ benötigte.

    Lammfleisch kaufe ich ganz gerne am Fleischmobil Wessel, welches Lammfleisch vom Schäferhof Hüdepohl im Angebot hat. (Link)

    Zwar glaube ich, dass man bei Lammfleisch nicht so sehr auf artgerechte Tierhaltung achten muss wie bei dem Fleisch anderer Tiere – zumindest habe ich noch nicht von Massentierhaltungen bei Lämmern gehört -, doch kaufe ich gerade dieses Fleisch gern aus regionalen Quellen, weil dies für mich zugleich Landschaftspflege bedeutet. In dem Bewusstsein, dass ich mich immer riesig freue, wenn ich bei Fahrrad-, Motorrad- oder Autofahrten Schafherden sehe, gehe ich in diesem Punkt recht egoistisch vor, denn was habe ich von Schafherden in Neuseeland, wo ich überhaupt nicht bin. ;-)

    Den Französischen Lammtopf habe ich in den vergangenen Jahren schon desöfteren zubereitet. Es handelt sich somit um ein bewährtes Rezept. Auch dieses Mal schmeckte es uns wieder fantastisch.

    Und weil mir endlich gelang, eine für 2 Personen passende Menge zuzubereiten, halte ich folgend fest, wie ich dieses Mal vorging:

    Zutaten
    (für 2 Auflaufformen, wie abgebildet)

    800g Fleisch aus der Lammschulter, 2 mitteldicke Porreestangen, 100g getrocknete Aprikosen (ungeschwefelt), 8 Blätter Minze, 4 EL Olivenöl, 1 EL Mehl, 100ml französischer Rotwein, 1 TL Gemüsebrühepulver, 1 EL Tomatenmark, 1 EL Zucker, 100ml Wasser, 500g Kartoffeln, 4 EL Butter, Salz, Pfeffer

    Vorgehensweise

    Dickere Fettstücke vom Lammfleisch ablösen und ganz klein würfeln.
    Das Lammfleisch selbst in etwa 3×3 cm große Würfel schneiden.

    Den Lauch längs halbieren und unter fließendem Wasser den Dreck auswaschen. Den Wurzelansatz sowie unschöne Abschntitte der älteren Blätter entfernen. Den Rest in etwa 1 cm breite Halbringe schneiden.

    Die Aprikosen grob hacken. Die Minze grob zerrupfen.

    In einem Bräter das Olivenöl erhitzen. Darin die Lammwürfel unter Rühren ungefähr 8 Minuten anbraten. Die Lammwürfel mitsamt Öl und ausgetretener Flüssigkeit in eine Schale umfüllen. Dann die Flüssigkeit zurück in den Bräter gießen. Die Schale mit dem Fleisch bis zur späteren Verwendung beiseite stellen.

    Die Porreeringe zu der Bratflüssigkeit in den Bräter geben und unter gelegentlichem Rühren solange dünsten, bis der Porree weich geworden ist, d.h. wiederum so ungefähr 8 Minuten.

    Das Mehl über den Porree im Bräter streuen und unterrühren. Den Wein zugießen. Das Tomatenmark, das Gemüsebrühepulver und den Zucker einrühren. Einen Moment einköcheln lassen. Dann auch die Minze und die Aprikosen unterrühren. Mit reichlich Salz und auch recht viel Pfeffer würzen. Nun erst das Wasser angießen. Alles zusammen noch einmal kurz aufkochen lassen. Den Bräter vom Herd nehmen. Das Fleisch zum Lauch in den Bräter geben und beides miteinander vermengen.

    Die Kartoffeln schälen, waschen und mittels einer Reibe in gleichmäßige, dünne Scheiben schneiden.

    Die Lamm-Lauch-Mischung zu etwa gleichen Teilen auf die zwei Auflaufformen verteilen. Darauf dachziegelartig die Kartoffelscheiben legen. Die Butter in der Mikrowelle zerlassen und damit die Kartoffeln bestreichen. Zum Abschluss leicht salzen und pfeffern.

    Die Auflaufformen mit Alufolie abdecken, auf die zweite Schiene von unten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen stellen und so 60 Minuten bei Heißluft schmoren lassen. Dann die Alufolie abnehmen und noch etwas mehr als 15 Minuten bei 180°C Oberhitze und Grillfunktion im Backofen belassen, damit die Kartoffelscheiben obenauf leicht braun und etwas knusprig werden können.

    Direkt aus dem Ofen auf den Tisch bringen.

    Weil ich Lamm aus artgerechter Tierhaltung von einem regionalem Erzeuger verwendete und wir das Gericht an einem Sonntag im Juli zubereiteten und genossen, scheinen mir die Kriterien für eine Teilnahme an der Juli-Ausgabe des Blog-Events “Rettet den Sonntagsbraten” erfüllt.


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