Rotkohltarte

Rotkohltarte (ganz)
Rotkohltarte (1/4)
Rezept

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Published in: on März 23, 2017 at 8:01 pm  Comments (1)  

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  1. Wenn man aus einem Rotkohl – auch wenn man schon extra einen recht kleinen erwirbt – Rotkohl als Beilage zubereitet, bleibt – sofern man nur zu zweit davon ist – immer eine ganze Menge übrig.
    Entweder friert man diese ein und taut sie bei nächster Gelegenheit wieder auf – was bei Rotkohl glücklicher Weise unproblematisch ist -,
    oder aber, man bereitet von nun an in den folgenden Tagen diese Tarte zu, denn dieses ist einfach eine geniale Rotkohlresteverwertung.

    Inspiriert zu dieser Tarte wurde ich durch einen Beitrag, den ich im Blog „Bella Kocht“ entdeckte:
    http://www.bellakocht.de/2014/01/rotkohl-tarte.html

    Für den Boden verwendete ich jedoch meinen eigenen bereits vielfach bewährten Boden, der sich so angenehm einfach kneten, in der Form verteilen und ohne vorheriges blindbacken verwenden lässt.
    Außerdem war mein Rotkohl schon vorher so schmackhaft, dass er nicht mehr gepimpt werden brauchte.
    Gern übernahm ich aber die Idee, die Sahne-Ei-Mischung mit Thymian zu würzen, Walnüsse als zusätzliche Geschmackskomponente bei zu fügen und obenauf würzigen Feta zu legen.

    Ich möchte mich an dieser Stelle für diese Anregungen, die das gewisse Extra ausmachten, bedanken.

    Folgend mein vollständiges Rezept:

    Zutaten
    (für eine Tarteform mit 26cm Durchmesser)

    für den Teig:
    200g Mehl /Typ 405), 100g Butter (aus dem Kühlschrank), 3 gehäufte EL Schmand, etwas Salz + Butter zum Fetten der Form

    für den Belag:
    500g Rotkohl (= leckerer Rest einer früheren Mahlzeit), 50g Walnüsse (bereits ohne Schalen gewogen), 1 Becher (200g) Schlagsahne, 2 Eier (Größe M), 1 TL Salz, 1 TL Thymian, 100g Feta

    Vorgehensweise

    Etwa 1 Stunde bevor es das Essen geben soll, den Backofen einschalten und auf 175°C vorheizen. Den Rost dabei auf die zweite Schiene von unten einschieben.

    Die Tarteform gründlich mit Butter einfetten.

    Alle Zutaten für den Teig zusammen in eine Schüssel geben und zügig mit den Händen zu einer gut formbaren, homogenen Teigkugel verarbeiten.

    Die Teigkugel mittig in die Tarteform setzen und von der Mitte heraus mit den Händen zu einem möglichst gleichmäßigen Teigboden drücken und dabei an den Rändern einen dünnen Rand formen.

    Die Walnusskerne zwischen den Fingern zerkrümeln und relativ gleichmäßig auf dem Boden verteilen.

    Den Rotkohl möglichst gleichmäßig darauf verteilen.

    Den Feta in schmale Scheiben schneiden und obenauf legen.

    In einem Messbecher die Sahne mit den Eiern, dem Salz und dem Thymian verrühren. Diese Mischung möglichst gleichmäßig über den bisherigen Belag gießen.

    Die Tarteform auf den Rost im Backofen stellen.

    Bei 175°C (Heißluft) 45 Minuten backen lassen,
    die letzten 15 Minuten ggf. mit Alufolie abgedeckt.

    Nach dem Backen 15 Minuten in der Form auskühlen lassen.

    Dann sogleich genießen,
    Reste schmecken aber auch später kalt hervorragend.

    Nachtrag

    Ich habe den großen Vorteil, dass ich recht regelmäig von meinem Mann aus frischem Rotkohl zubereitetes Rotkohlgemüse essen kann.
    Wenn ich aber ausnahmsweise selbst Rotkohl zubereite, nutze ich dafür Rotkohl aus dem Glas, den ich durch nochmaliges längeres Kochen unter Zugabe von einigen kleineren, geschälten Äpfeln sowie Erdbeermarmelade und relativ kräftig mit Salz und Pfeffer nachgewürzt veredele. So würde ich auch für dieses Rezept verfahren, wenn ich keine Reste zum Verwerten hätte…


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