Christmas Pudding mit Brandy Butter

Christmas Pudding mit Brandy flambiert
Christmas Pudding mit Brandy Butter
Erläuterung (inkl. Rezept)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

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  1. Das Weihnachtsspecial der von Volker in seinem Blog volkermampft.de ausgerichteten Blogger-Aktion „Die kulinarische Weltreise“ nahm ich zum Anlass dieses Jahr doch wirklich mal den Christmas Pudding zuzubereiten, den ich eigentlich schon seit ich vor einigen Jahren das Kochbuch „Book of British Food“ bei Selfridges in London erwarb, unbedingt mal ausprobieren wollte, aber dann jedes Mal in der Vorweihnachtszeit doch als zu aufwendig verwarf.

    Dieses Mal jedoch sollte es ihn aber, der Vorgabe „Weihnachten rund um die Welt“ entsprechend, wie in England traditionell üblich, am 25.12. geben.

    Und nun kann ich mich eigentlch gar nicht genug dafür bedanken, diesen Anlass bekommen zu haben, denn auch wenn die Zubereitung tatsächlich etwas zeitaufwendiger ist, werde ich diesen Christmas Pudding zum kommenden Weihnachtsfest voraussichtlich erneut zubereiten, da ich nun weiß wie außergewöhnlich lecker dieser ist und wie gut er bei meinem Mann, meiner Mutter und meiner Schwester ankam, sodass es letztlich lohnender Aufwand ist.

    Weil ich die Zutatenmengen reduzierte (da ich schließlich keinen Nachtisch für eine ganze Weihnachtsgesellschaft auf einem englischen Landsitz zubereiten wollte) und an einigen Stellen leicht modifizierte (ich wüsste z.B. nicht, wo man in Deutschland „vegetarian suet“, also „vegetarisches Nierenfett“ erwerben sollte) halte darum folgend fest, was ich verwendete und wie ich bei der Zubereitung vorging, um es das nächste Mal wieder genauso machen zu können.

    Ich kann das Nachkochen so aber auch meinen Lesern so empfehlen:

    Zutaten

    100g Sultaninen, 100g Korinthen, 100g Cranberries (getrocknet), 50g Kirschen (getrocknet), Saft und Zesten von 1/2 Orange (Bio), 2 cl Rum (konkret: Captain Morgan Original Spiced Gold), 2cl Brandy (konkret: Cardenal Mendoza Brandy), 1 TL Angostura Bitter, 1/2 Apfel (konkret: Boskop), 1 kleine Möhre, 1 altbackenes Brötchen, 50g Mehl, 6 Nelken, 1/4 Muskatnuss, 1/2 TL Zimt (gemahlen), 50g brauner Zucker, 50g gehackte Mandeln, 90g Palmfett (kühlschrankkalt), 1 mittelgroßes Ei, 150g Butter, 150g Puderzucker, 3 EL Brandy
    + zusätzliche Butter zum Fetten der Form
    + zusätzlicher Brandy zum Flambieren

    Vorgehensweise

    Am Vorabend des 1. Advents [eigentlich] beginnen.
    [Ich begann jedoch erst am Vorabend des 3. Advents und das schien nicht geschadet zu haben.]

    Die Sultaninen, Korinthen, Cranberries und Kirschen zusammen in eine kleine Schüssel geben. Die Zesten darüber streuen und den Orangensaft, den Rum, den Brandy und das Angostura Bitter darüber gießen. Einmal durchheben. Zum Durchziehen abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.

    Am nächsten Tag den 1/2 Apfel schälen und reiben. Die kleine Möhre schrappen und ebenfalls reiben. Beides zusammen mit den mit Alkhol bzw. Saft durchtränkten Beeren in eine Rührschüssel geben.

    Das altbackene Brötchen im Mixer zu 90g Semmelbröseln mixen. Diese frischen Semmelbrösel zusammen mit dem Mehl zufügen.

    Die Nelken in einem Mörser zerstoßen, die Muskatnuss darüber reiben und dann zusammen mit dem Zimt, dem braunen Zucker und den gehackten Mandeln über den Inhalt der Rührschüssel streuen.

    Das Palmfett in kleine Würfelchen schneiden und ebenfalls in die Rührschüssel geben.

    In die Mitte eine Mulde formen.
    Das Ei aufschlagen und in diese Mulde geben.

    Mit einem Holzlöffel gründlich zu einer Christmas Pudding Mischung vermengen.
    [Dabei nicht vergessen, sich etwas zu wünschen!]

    Ein für ein Wasserbad geeignete Schüssel mit etwas Butter einfetten. Die Schüssel sodann mit einem Mussolin-Tuch auslegen. Die Christmas Pudding Mischung dorthinein umfüllen. Die Ecken des Tuches anheben, zudrehen und mit Kochgarn verknoten.

    Heißes Wasser in einen großen Topf geben. Einen hitzebeständigen Unterteller kopfüber auf den Boden des Topfes legen. die Schüssel mit der ins Tuch eingeschlagenen Christmas Pudding Mischung darauf stellen. Ggf. den Wasserstand im Topf durch Nachfüllen oder Abschöpfen so regulieren, dass die Schüssel zu etwas mehr als 2/3 im Wasser steht. Den Topf mit einem Deckel fest verschließen – ggf. mit Gummiringen sichern. Das Wasser kurz aufkochen lassen. Dann 5 Std. am Simmern halten.

    Nach den Stunden die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen und auf einem Handtuch stehend abkühlen lassen.

    Wenn der Christmas Pudding in seinem Tuch in der Schüssel halbwegs abgekühlt ist, den Christmas Pudding im Tuch aus der Schüssel herausheben und zum weiteren Abkühlen und Trocknen in ein Sieb stellen.

    Am Abend des nächsten Tages den Christmas Pudding mit Klarsichtfolie einschlagen, dabei aber weiterhin im Tuch belassen.

    So [eigentlich] nun 4 Wochen durchziehen lassen.
    [Da ich die Mischung erst am 3. Adventswochenende ansetzte, verblieben bei mir jedoch nur 1 Woche, was aber auch reichte.]

    Am Heiligabend 150g Butter Zimmertemperatur annehmen lassen, 150g Puderzucker zufügen und mit einem Schneebesen zu einer homogenen Masse verrühren. Am Ende die 3 EL Brandy einrühren.
    Abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.

    Am 1. Weihnachtstag in einem Topf etwas Wasser zum Kochen bringen.

    Den Christmas Pudding von der Klarsichtfolie betreien und
    im Tuch in einen Dämpfeinsatz legen, der dann in denTopf über dem köchelnden Wasser eingesetzt wird. Bei reduzierter Temperaturzufuhr etwa 1 1/2 Stunden dämpfen.

    Ungefähr 1/2 Stunde bevor es den Christmas Pudding geben soll, die Brandybutter aus dem Kühlschrank holen, damit die Butter eine angenehme Konsistenz erreicht.

    Den Christmas Pudding mit Hilfe des Tuchs aus dem Dampf nehmen, nun vorsichtig aus dem Tuch befreien und auf eine Servierplatte stürzen.

    Kurz vor dem Servieren etwas Brandy erwärmen.

    Am Tisch den Brandy in eine größere Soßen- oder kleinere Suppenkelle füllen. Anzünden und brennend über den Christmas Pudding gießen.

    Stücke vom Christmas Pudding abschneiden
    und zu diesen die Brandybutter reichen.

    Genießen!

  2. […] man doch direkt reinbeißen. Und wir bleiben auf der Insel. Den von Gourmandise gab es einen Christmas Pudding mit Brandy Butter. Aber natürlich gibt es bei den Briten nicht nur süße Dinge. Das Beef Wellington von Britta […]


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