Knusprige Schweinerippchen mit Hash Browns und Salat (= Beitrag zum Zwischenhalt der Kulinarischen Weltreise in Kanada)

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Dass Volker für die aktuelle Ausgabe der von ihm ausgerichteten kulinarische Weltreise (Link zur Übersicht) als gemeinsames Ziel „Kanada“ (Link zur Juli-Ausgabe) vorgab, nahm ich zum Anlass mich darüber zu informieren, was man in Kanada eigentlich typischer Weise ist, weil ich mir darüber bislang zugegeben kaim Gedanken machte.
Ok, Ahornsirup und Blaubeeren fielen mir natürlich auch gleich ein, aber obwohl Pancakes mit Blaubeeren und Ahornsirup immer wieder sehr lecker sind (weshalb ich sie ebenfalls zubereitete: siehe Link), erschienen mir diese doch als zu simple, um es zur kulinarischen Weltreise einzureichen.
Ebenfalls noch ohne Recherche kam ich noch auch Hummer und auf Austern.
Doch beides mochte ich nicht selbst zubereiten.
Weitere Tiere, die mir beim Stichwort ‚Kanada‘ in den Sinn kamen, waren Grizzlybären, Karibus, Elche, Biber, Wölfe.
Aber obwohl man zumindest die ersten drei, vielleicht auch die ersten vier, bestimmt schmackhaft zubereiten kann,
erschien mir das auch unangemessen.
Also machte ich mich schließlich auf die Suche im Internet.
Obwohl ich zunächst einige andere Seiten mit vielen Informationen zu kanadischen Essgewohnheiten und zum Teil auch vielversprechend klingenden Rezepten fand, war in dem Moment, als ich auf das Rezept für Knusprige Schweinerippchen mit Ahornsirup stieß (siehe: https://so-schmeckt-kanada.de/Rezepte/Hauptspeisen/Knusprige-Schweinerippchen-mit-Ahornsirup). klar, dass es das bei uns geben würde.
Als Beilage entschied ich mich für das Rezept für Quick Hash Browns (siehe https://www.canadianliving.com/food/recipe/quick-hash-browns), welches ich schon zuvor als interessant empfunden hatte.
Die Salatsoße war zugegeben dann eher Freestyle. Die gewählten Zutaten erschienen mir aber auch durchaus passend zu Kanada und der Salat passte dann auch wirklich gut zum restlichen Essen.
Ich kann diese Kombination also durchaus weiterempfehlen!
Folgend darum die Beschreibung, wie ich bei der Zubereitung vorging.
Zutaten für die mit Ahornsirup und Chilisauce marinierte und knusprig gebratene Schweinerippchen
(= von mir verwendete Mengen für 2 Personen)
1,1 kg Schälrippchen (vom Bentheimer Landschwein), 120ml Ahornsirup, 1 TL Chilisoße (Habanro) [nächstes Mal viellleicht doch 2 TL], 2 TL Rotweinessig, 2 TL Worcestersauce, etwas Salz, 1/2 Zwiebel, 1 TL Senfsaat (im Mörser zerstoßen)
Zutaten für Eichblattsalat mit Ahornsirup-Vinaigrette
(= von mir verwendete Mengen für 1 Schüssel Salat)
1 Eichblattsalat, 30ml Ahornsirup, 1 TL Senfsaat (im Mörser zerstoßen), 60ml Rotweinessig, 80ml Olivenöl, 1 Knoblauchzehe
Zutaten für Hash Browns auf kanadische Art
(= von mir verwendete Mengen für 2 Personen als Beilage)
9 kleine Kartoffeln (leider nicht gewogen), 2 EL Sojaöl, 1/2 Zwiebel, 1 große Knoblauchzehe, 1/2 TL Thymian (getrocknet), 1 Cup Hühnerbrühe, 1/2 TL Salz, 1/4 TL Pfeffer, etwas frische Petersilie (glatt)
Vorgehensweise
Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Die Rippchen unter fließend Wasser abspülen und dann mit Küchenkrepp trocken tupfen.
Anschließend die Rippchen längs der Knochen in handlichere Abschnitte schneiden – bei mir 2-3 Knochen pro Stück.
Die Rippchenstücke dann nebeneinander auf einen Rost legen und diesen in die mittlere Schiene des Backofens schieben.
(Tipp: Da recht viel Fett heruntertropfen wird, tiefes Backblech darunter schieben, um dieses Fett aufzufangen.)
Die Rippchen auf dem Rost im Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 30 Minuten ‚grillen‘.
Währenddessen schnell die halbe Zwiebel pellen sowie recht fein würfeln und diese dann zusammen mit den restlichen für die Rippchen vorgesehenen Zutaten (d.h. dem Ahornsirup, der Chilisoße (Habanro), dem Rotweinessig, der Worcestersauce, etwas Salz und der zerstoßenen Senfsaat) in eine Sauteuse geben. Alles gut miteinander verrühren, kurz aufkochen und dann 5 Minuten bei reduzierter Temperturzufuhr köcheln lassen.
Anschließend kann man schon mal den Salat vereinzeln, waschen und trocken schleudern,
sowie in einem kleinen Becher aus den restlichen für den Salat vorgesehenen Zutaten (d.h. dem Ahornsirup, der im Mörser zerstoßenen Senfsaat, dem Rotweinessig, dem Olivenöl und der durch eine Knoblauchpresse gepressten Knoblauchzehe) eine Salatsoße anrühren.
Wenn die Rippchen 30 Minuten im Backofen waren, die Rippchen aus dem Backofen holen und möglichst nebeneinander in einen großen Bräter legen und die für das Fleisch vorbereitete Marinade aus der Sauteuse darüber verteilen. Anschließend mit einem hitzefesten Pinsel alle Fleischstücke bestreichen, damit die Marinade auch wirklich überall hinkommt. Die Backofentemperatur auf 180°C einstellen. Und nun den Bräter mit den Rippchen ohne Deckel auf den Rost stellen. Die Rippchen so weitere 45 Minuten garen, wobei ich jeweils nach 15 Minuten den Backofen kurz öffnete, um die Rippchen an den Oberseiten mit heruntergelaufener Marinade zu bepinseln.
Wenn das Fleisch in den Backofen geschoben wurde, die für die Hashbrowns vorgesehenen Kartoffeln waschen, schälen und in kleine Würfel mit etwa 1cm Kantenlänge schneiden.
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und darin die Kartoffelwürflchen unter gelegentlichem Rühren anbraten (Vermerk: ich war dieses Mal sehr vorsichtig, glaube aber, dass ein paar mehr Röstaromen dem Geschmack zuträglich wären, darum würde ich sie das nächste Mal ein wenig kräftiger anbraten.)
Während dessen die halbe Zwiebel pellen und in kleine Würfel schneiden, den Knoblauch abziehen und recht fein hacken sowei den Thymian abmessen. Wenn die Kartoffeln ausreichend Farbe angenommen haben, diese Zutaten zu dem Kartoffeln geben und noch einen Moment gemeinsam anbraten. Anschließend mit der Brühe ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen, kurz aufkochen und dann bei reduzierter Temperaturzufuhr mit aufgelegtem Deckel 10 Minuten köcheln lassen.
In dieser Zeit die Petersilie für die Hash Browns klein schneiden
sowie die Salatsoße über den Eichblattsalat gießen und einmal gut durchheben.
Zum Abschluss den Deckel von der Pfanne mit den Hash Browns abnehmen und bei hoher Temperatur schnell die verbliebene Flüssigkeit verköcheln lassen.
Nun müssten eigentlich auch schon die Rippchen aus dem Backofen geholt werden können (bei mir war das zumindest so).
Alles zusammen servieren.
Gemeinsam genießen!
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Wow! Das sieht aber alles wirklich sehr lecker aus bei dir hier…
Beste Grüße
Tina
Hallo Tina,
vielen Dank für Deine positive Anmerkung.
Die Rippchen waren sogar noch besser als sie aussehen.
Ich kann das Nachkochen wirklich empfehlen.
Gruß
Gourmandise
PS:
Die von Dir zum Aufenthalt in Kanada eingereichten „Elch-Fürze“ (https://www.kuechenmomente.de/moose-farts-easy-peasy-no-bake-cookie-kugeln-aus-kanada/) sehen übrigens auch lecker aus. Ich glaube, dass ich die bei Gelegenheit mal ausprobieren werde…
Hm wie lecker jetzt habe ich Hunger, es wird Zeit das ich mal wieder Rippchen mache die habe ich schon seit Uhrzeiten nicht mehr gemacht.
Liebe Grüße
Britta
Hallo Britta,
ja mach mal. Rippchen sind wirklich lecker. Bei uns gibt es sie allerdings auch nur selten. Aber jedes Mal, wenn ich uns mal wieder welche gemacht habe, denke ich, die müsste ich häufiger machen…
Gruß
Gourmandise
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Zum Aufenthalt der von Volker in seinem Blog volkermampft.de ausgerichteten kulinarischen Weltreise in Kanada wurden folgende weitere Beiträge eingereicht:
Anastasia von Papilio Maackii: Blueberry Grunt – Kanadisches Dessert
Backmaedchen 1967: Nanaimo Bars-kanadische Schokoschnitten
Brittas Kochbuch: Knusprige Schweinerippchen mit Ahornsirup
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Ihr arbeitet alle direkt in mein Unterbewusstsein! Wer soll denn da widerstehen? *schreibt Schweinerippchen auf die Einkaufsliste
Herzlichst, Conny
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Für Rippchen ist es mir noch zu warm, aber die schauen wirklich köstlich aus, als nicht ausprobiert zu werden
Hallo Ulrike,
Rippchen kann man m.E. sowohl im Sommer bei Hitze als auch im Winter bei Eiseskälte essen – allerdings finde ich es bei hohen Temperaturen auch unangenehm, wenn der Backofen zu lange die Küche zusätzlich aufheizt. Von daher, warte ruhig auf kühlere Tage.
Gruß Gourmandise
Rippchen hatten mich auch angelacht. Die Variante im Ofen muss ich mir mal merken und ausprobieren. (Wir grillen sie immer.) Lieben Gruß Sylvia
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